iX 1/2021
S. 96
Report
Konfigurationsmanagement

Open-Source-Tools fürs Konfigurationsmanagement

Freihändig

Jan Bundesmann

Eine deklarative Sprache, Systemmanipulation mit festen Regeln und horizontal skalierender Zugriff per Netzwerk – drei Grund­zutaten, aus denen sich Konfigurationsverwaltungssysteme bauen lassen. Damit hören die Gemeinsamkeiten aber auch schon auf.

Konfigurationsverwaltung ist einerseits ein alter Hut, andererseits immer noch nicht überall angekommen. Andererseits haben Con­tai­neri­sierung und Cloud in den letzten Jahren einige grundlegende Neuerungen mit sich gebracht. Configuration Management muss sich auch daran messen lassen, wie es mit diesem Wandel umgeht. Wer jetzt erst einsteigt oder seine Infrastrukturverwaltung weiterentwickeln möchte, sollte diese neuen Aspekte bedenken: Einmal-Deployments werden typischer und häufig bildet die Containerorchestrierung eine Abstraktionsschicht zwischen Infrastruktur und Anwendungen.

Zugriff per Netzwerk versteht sich von selbst. Eine wichtige Eigenschaft von Tools fürs Konfigurationsmanagement ist Idempotenz. Das ist ein Begriff aus der Mathematik und bezeichnet einen Operator oder eine Funktion, die man beliebig oft nacheinander auf ein Objekt anwenden kann, wobei man stets das gleiche Ergebnis bekommt. Im Bereich der IT-Verwaltung sind Skripte und Funktionen dann idempotent, wenn sie erst prüfen, ob überhaupt Aktionen nötig sind, um das gewünschte Ziel zu erreichen. Zum Beispiel verfügen alle hier vorgestellten Werkzeuge über Komponenten, die sicherstellen, dass ein Systemdienst läuft. Dafür prüfen diese zuerst, in welchem Zustand sich der Dienst befindet, und entscheiden dann, welche Schritte sie vornehmen. Die deklarative Sprache hat schließlich dazu geführt, dass Methoden der Softwareentwicklung auch bei den Ops-Teams Einzug gehalten haben: der Startschuss für DevOps.

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