iX 12/2021
S. 138
Praxis
App-Entwicklung

Android-Apps mit Jetpack Compose

Gekonnt migriert

Thomas Künneth

Geht es nach Google, soll man Oberflächen für Android-Apps von nun an mit Jetpack Compose erstellen. Aber wie kombiniert man vorhandene Views und Composable-Funktionen?

Ende Juli 2021 veröffentlichte Google die erste stabile Version von Jetpack Compose, dem neuen deklarativen UI-Framework für Android. Geht es nach dem Willen des Android-Herstellers, schreiben Programmierer neue Apps damit. Aber was ist mit den vielen bestehenden Anwendungen, die sie ebenfalls aktiv pflegen? Müssen Entwickler diese vollständig umstellen oder lassen sie sich gemischt betreiben? Eine schrittweise Migration ist mehr als nur wünschenswert: Das Umkrempeln in einem Rutsch wäre insbesondere für große Anwendungen ein riesiger, wirtschaftlich nicht sinnvoller und vermutlich kaum zu bewältigender Aufwand. Das hat man natürlich auch bei Google verstanden und bietet mehrere Umstiegspfade an. Vor einem Blick darauf muss man sich aber die Architektur von Android-Apps in Erinnerung rufen.

Architektur einer Android-App

Programme für Android bestehen aus mehreren Grundbausteinen, beispielsweise Services, Broadcast-Receivern und Activities. Letztere zeigen die Benutzeroberfläche an und interagieren mit den Anwendern. Insbesondere für die frühen Android-Versionen bedeutete dies: Alles, was inhaltlich zusammengehört und – abgesehen vom Scrollen – auf den Bildschirm passt, bildet eine Activity. Die Navigation zu den verschiedenen Teilen einer App wurde durch das Starten weiterer Activities umgesetzt – jede repräsentierte also einen Aspekt wie „Nachricht erstellen“, „Nachricht anzeigen“, oder „Liste aller Nachrichten anzeigen“.

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