iX 6/2022
S. 141
Praxis
Tools und Tipps

Die Tücken der MTU

Die Maximum Transmission Unit ist ein zunächst trivial erscheinender Netzwerkparameter, kann jedoch manchmal Ärger machen. Spätestens bei der Fehlersuche ist die MTU einen genaueren Blick wert.

Von Benjamin Pfister

Die MTU definiert die maximale Größe eines zu übertragenden Datenpakets. Sie sollte idealerweise auf dem gesamten Pfad zwischen Sender und Empfänger so bemessen sein, dass die Pakete zwischen den Endpunkten unfragmentiert bleiben können. In einigen Fällen ist eine Anpassung der MTU oder Pfad-MTU notwendig, etwa in Overlay-Netzstrukturen, die dazu führen, dass zusätzliche Header die Pakete auf dem Transportweg vergrößern.

Dann kann es zu erheblichen Störungen durch verworfene Pakete ab einer Größe oberhalb der MTU kommen. Das betrifft unter anderem VPNs wie IPsec oder Generic Routing Encapsulation (GRE), aber auch das bei der Kopplung von Rechenzentren verwendete VXLAN. Hinzu kommen aufgrund der Knappheit öffentlicher IPv4-Adressen Dual-Stack-Lite-Anschlüsse, die IPv4-Pakete in IPv6 bis zum Address Family Transition Router (AFTR) beim Provider kapseln.

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