iX 2/2023
S. 78
Report
Verschlüsselung

Post-Quanten-Kryptografie auf dem Weg in die Praxis

Die Standardisierung der Post-Quanten-Kryptografie nimmt Gestalt an. Die nächste große Herausforderung besteht darin, die neuen Verfahren möglichst reibungslos in Netzwerkprotokolle, Smartcard-Chips und Kryptoprogramme zu integrieren.

Von Klaus Schmeh

Kennen Sie CRYSTALS-Kyber und CRYSTALS-Dilithium? Diese beiden Verfahren sind momentan die wichtigsten Vertreter der Post-Quanten-Kryptografie. Sie gelten also als sicher gegenüber Quantencomputern – ganz im Gegensatz zu den bewährten Kryptoalgorithmen RSA und Diffie-Hellman, die derzeit milliardenfach im Internet genutzt werden.

Quantencomputer sind zwar noch längst nicht praxistauglich, doch die Technik macht Fortschritte, und daher muss das Ziel lauten, auf Post-Quanten-Verfahren umzustellen, bevor Milliarden von Sicherheitslücken auftreten. CRYSTALS-Kyber und CRYSTALS-Dilithium könnten dabei eine zentrale Rolle spielen. Ersteres kann Diffie-Hellman und den RSA-Schlüsselaustausch ersetzen, letzteres an die Stelle von RSA-Signaturen treten.

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