iX 7/2023
S. 134
Praxis
Webentwicklung

WebXR holt Virtual Reality in den Browser

WebXR kann VR-/AR-Inhalte einer Website geräteunabhängig darstellen und zaubert so virtuelle Welten direkt aus dem Web. Eine Übersicht, wie sich WebXR schon heute auf ausgewählten AR- und VR-Headsets schlägt.

Von Prof. Dr. Christian Leubner

Im Detail ist zwar nach wie vor offen, wie das Metaverse aussehen soll oder technisch realisiert sein wird [1], aber zumindest VR-Brillen scheinen untrennbar damit verbunden. Wer nicht auf das letzte Quäntchen Performance angewiesen ist und sich nur ungern auf einen Anbieter festlegen mag, kann dafür auf Webtechnologien wie WebXR setzen. Mit der WebXR-Device-Schnittstelle genügt ein WebXR-tauglicher Browser, um die eigene VR- oder AR-Anwendung auf jeder beliebigen Plattform zum Laufen zu bringen. Während VR (Virtual Reality) Anwender komplett von der Außenwelt abschottet, reichert AR (Augmented Reality) die reale Umgebung mit virtuellen Elementen an. Als Überbegriff dient daher auch MR (Mixed Reality), XR (Extended Reality) gesellt sich seit Kurzem als neues Kürzel hinzu. Inhaltlich geht es größtenteils um das Gleiche.

Mittlerweile haben neben Meta und Microsoft so gut wie alle großen Player Produkte, die auf das Marktsegment abzielen, entweder im Angebot oder in den Startlöchern. Selbst Apple stieß kürzlich mit seiner Vision Pro in das Segment vor und fachte das Interesse an MR noch einmal kräftig an. Aus Entwicklersicht sorgt das für eine diffuse, unüberschaubare Produktpalette, ähnlich wie zu Beginn der Smartphone-Ära in den 2010er-Jahren. WebXR verspricht die VR- und AR-Entwicklung plattform- und geräteunabhängig zu machen.

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