NetBox in der Anwendung
Bevor NetBox als Single Source of Truth für die RZ-Verwaltung und -Automatisierung dienen kann, muss man das Tool mit Daten füttern und absichern.
Für NetBox trifft zu, was für viele andere Infrastrukturwerkzeuge auch gilt: Die Installation ist selten schwierig, das sinnvolle Befüllen dafür um so mehr. Umso wichtiger sind die Vorarbeiten, etwa das Entwickeln von Namenskonventionen (siehe Artikel „NetBox: Datenbasis für die RZ-Automatisierung“ ab Seite 58). Auch das erstmalige Zusammentragen aller verwendeten IP-Adressen kann je nach Dokumentationslage unerwartet viel Zeit fressen. Doch spätestens wer eine ISO-27001- oder ähnliche Zertifizierung anstrebt, wird durch den strengen Blick des Auditors schnell motiviert, diese Hürde zu nehmen.
Doch dass Arbeiten vor dem Installieren der produktiven Instanz anfallen, heißt nicht, dass man bis dahin die Finger von der Installation lassen sollte. Im Gegenteil: Für das Einarbeiten bietet sich eine schlanke Wegwerfinstanz in einer VM an. NetBox selbst stellt eine Demoinstanz bereit (siehe ix.de/zxvx). Zudem pflegt unser Team unter der Domäne der fiktiven Baron-Münchhausen-Universität (BMU) ebenfalls eine Demoinstanz für Workshops und Kunden.