Mac & i 5/2016
S. 48
Test
Musiknotation, Modularer Synthesizer

Klang aus Zahlen

TextMusic gestattet die Eingabe von Musikstücken per ASCII-Code.

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Die Gongche-Notation wurde bereits im siebten Jahrhundert in China entwickelt. Sie ähnelt entfernt der auch bei uns bekannten Solmisation. Schriftzeichen stehen für Tonhöhen: do – re – mi – fa entspricht zum Beispiel c – d – e – f. Das Gros der alten chinesischen Musik wurde in Gongche festgehalten, bis sich Anfang des 20. Jahrhunderts Jianpu durchsetzte.

Bei dieser ebenfalls ziffernbasierten Notation stehen die Zahlen 1–7 für die Tonhöhen zwischen c und h, Punkte ober- oder unterhalb der Zahlen geben die Oktavlage an. Die Notenlänge wird durch Punkte und Unterstreichungen kodiert. Eine punktierte Sechzehntel erhält beispielsweise eine doppelte Unterstreichung und einen Punkt hinter der Tonhöhe. Behelfs zahlreicher anderer Zeichen lassen sich Akkorde notieren sowie Vortragsanweisungen wie Portamento, Glissando oder Überbindungen festhalten. Auch Quintolen, Vorschläge und Vorzeichen sind problemlos darstellbar.

Kreativer Strippenzieher

Moogs Model 15 bringt authentisches Modulsynthesizer-Feeling auf iOS-Geräte.

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Der Synthesizier Moogs Model 15 ist ein Klassiker. Er erschien 1973 und komprimierte die klanglichen Segnungen kleiderschrankgroßer Modulsynthesizer auf die Maße eines transportablen Reisekoffers. Die aktuelle Hardware-Reinkarnation lässt sich Moog mit 10 000 US-Dollar bezahlen. Besitzer eines iOS-Geräts kommen mit 30 Euro viel günstiger weg.

Wie andere Modulsynthesizer auch bietet Model 15 eine Reihe spannungsgesteuerter Baugruppen, die für die Klangsynthese notwendig sind. Dazu zählen etwa Oszillatoren, Filter, Hüllkurven und Verstärker. Damit diese Module Klänge erzeugen können, müssen sie über sogenannte Patchkabel miteinander verbunden werden. Gegenüber der festen Verdrahtung bietet diese Methode die größtmögliche Freiheit bei der Klanggestaltung, da Signal- und Modulationswege nicht festgelegt sind.

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