Schriftenspeicher
FontExplorer X Pro und Suitcase Fusion 7 im Vergleich
Die beiden recht kostspieligen Font-Manager sollen die Schriftsammlung von macOS ersetzen. Wir haben getestet, ob die Programme ihr Geld wert sind.
Die Zahl der im Netz erhältlichen Fonts steigt stetig, viele tausende gibt’s sogar kostenlos. Wer sie vernünftig sortieren, vergleichen und zum Einsatz bringen will, stößt schnell an die Grenze der macOS-Bordmittel. So kann man zwar prinzipiell im Finder beliebige Ordner einrichten und damit Fonts nach Eigenschaften wie „lizenzfrei“, „mit Euro-Zeichen“ oder nach Kunden sortieren. Soll dieselbe Schrift aber an mehreren Orten auftauchen, muss man mit doppelten Dateien hantieren.
Diese Einschränkung haben die Schriftgruppen und intelligenten Sammlungen des mitgelieferten Dienstprogramms „Schriftsammlung“ zwar nicht, aber mit größeren Font-Sammlungen ist Apples Haus-Werkzeug hoffnungslos überfordert und reagierte im Test ab etwa 10.000 installierten Schriftdateien träge.