Mac & i 2/2018
S. 8
Report
Apple
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Tim Cooks Luxusproblem

Wie gut es Apple geht – und welche Herausforderungen jetzt anstehen

Zum iPhone-Jubiläum wurden Apples Geschäftszahlen aus 2017 mit besonders großer Spannung erwartet. Ein Blick in die Bilanzen zeigt, dass die Erfolgsgeschichte, die vor zehn Jahren begonnen hat, noch lange nicht zu Ende ist. Apple-CEO Tim Cook steht nun vor einer Herausforderung, von der andere Konzernchefs nur träumen können.

Die Schlagzeilen Anfang des Jahres klangen alarmierend: „Jubiläums-iPhone ist Ladenhüter“, „Apple stellt iPhone X noch in diesem Sommer ein“, „Sorge um iPhone X: Apple-Aktionäre zittern den Quartalszahlen entgegen“. Quelle der schlechten Nachrichten war der prominente Marktbeobachter Ming-Chi Kuo von der Firma KGI Securities mit seiner Einschätzung, dass die Nachfrage beim Jubiläums-iPhone im Sinkflug begriffen sei und Apple deswegen bei den Zulieferbetrieben in Asien die Bestellungen kürze. Zur Stunde der Wahrheit wurde dann die Vorlage des Ergebnisses zum jüngsten Weihnachtsquartal. Doch entgegen der Einschätzung der Skeptiker konnte Apple bei Umsatz und Gewinn weiter zulegen und erneut ein Rekordergebnis verkünden. Nach den Worten von Apple-Boss Tim Cook ist dieser Erfolg vor allem dem neuen iPhone X zu verdanken.

Apple veröffentlicht in der Bilanz nur die Gesamtzahl der verkauften iPhone-Geräte, schlüsselt dabei aber nicht die unterschiedlichen Modelle einzeln auf. Daher kann man Cooks Aussage nicht genau überprüfen. Schließlich hat Apple derzeit neben dem iPhone X auch die iPhones 8/8 Plus, 7/7 Plus, 6s/6s Plus und SE im Programm. In einer Telefonkonferenz mit Analysten sagte Cook: „Tatsächlich war der Umsatz für unsere neu eingeführten iPhones der höchste, den es je in unserer Geschichte gegeben hat“ und verwies auf das unabhängige Marktforschungsinstitut Canalys, wonach das iPhone X im Dezemberquartal seit seiner Markteinführung jede Woche das meistverkaufte Smartphone der Welt war.

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