Mac & i 5/2018
S. 8
Report
Apple Pay
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Tschüss, Bargeld

Apple Pay kommt nach Deutschland

Die Banken in Deutschland haben sich jahrelang gegen die Einführung von Apple Pay gesperrt, weil sie sich mit dem iPhone-Konzern nicht auf die Konditionen einigen konnten. Doch Apple will nicht länger warten und nimmt dabei auch in Kauf, dass nicht alle wichtigen Kreditinstitute mitmachen. Die Anwender in Deutschland können es dennoch zum Bezahlen verwenden.

Der September 2014 ist gefühlt schon ewig her. Damals sonnten sich die deutschen Profifußballer im Glanz der frisch gewonnenen Fußball-WM in Brasilien. In den USA regierte noch Barack Obama, und Donald Trump war allenfalls als wütender Immobilienmogul aus New York bekannt. Im September 2014 feierte aber auch in San Francisco das iPhone 6 sein Debüt. Beinahe nebenbei kündigte Apple-Chef Tim Cook bei der Vorstellung einen neuen Zahlungsdienst namens Apple Pay an. Danach ging dann alles ganz schnell – zumindest in den USA. Bereits einen Monat später wurde das mobile Zahlungssystem in Partnerschaft mit American Express, MasterCard und Visa eingeführt.

Es dauerte dann aber noch mal fast ein Jahr, bis eine zweite Welle folgte. Im Juli 2015 startete Apple Pay in Großbritannien, wenige Monate später in Kanada, Australien, China und Singapur. Deutschland war allerdings nicht dabei. Im Sommer 2016 waren dann mit der Schweiz und Frankreich die ersten Länder in Kontinentaleuropa dran. Danach folgten 21 weitere Länder, darunter Russland, Japan, Spanien, Irland, Italien, San Marino, Schweden, Dänemark, Finnland und Norwegen. Selbst im Vatikanstaat und auf der britischen Insel Jersey kann man inzwischen mit dem iPhone oder der Apple Watch via Apple Pay bezahlen – nur in Deutschland nicht. Hier schienen die Banken, Kreditkartengesellschaften und Apple in eine jahrelange Schockstarre verfallen zu sein.

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