Mac & i 2/2024
S. 110
Report
Neue EU-Regeln

Das EU-iPhone

Neue Regeln sollen die Macht zentraler Plattformbetreiber in Europa begrenzen, das gilt auch für Apple. Deswegen muss sich iOS 17.4 grundlegend öffnen. Die größte Änderung: iPhone-Nutzer können Apps erstmals aus anderen Quellen als nur dem App Store beziehen.

Von Leonhard Becker

Der „Digital Markets Act“ (DMA) soll die Digitalwirtschaft in Europa fairer gestalten, die fast ausschließlich von US-Konzernen dominiert wird. Diese haben weitreichende Kontrolle über Betriebssysteme respektive Plattformen und damit auch über unseren digitalen Alltag. Neben Apple hat die EU auch Microsoft, Meta, Amazon, Alphabet / Google und ByteDance (TikTok) als Gatekeeper eingestuft und neuen Regeln unterworfen. Sie greifen seit dem 7. März.

Statt Wettbewerbsverstöße in langen Verfahren – und damit meist viel zu spät – festzustellen, soll das Gesetz klare Vorgaben schaffen. Zudem drohen empfindliche Strafen: Apple könnte bei wiederholten Verstößen gegen den DMA theoretisch zu schwindelerregenden, bis zu rund 75 Milliarden US-Dollar reichenden Strafzahlungen verdonnert werden. Bisherige Kartellstrafen zahlten IT-Riesen oft aus der Portokasse.

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