Make 6/2016
S. 38
Report
Aufmacherbild

Maker-Mekka

Shenzhen: Die größte Maker Faire der Welt fand 2015 dort statt; und alle eBay-, Amazon- und Banggood-Elektronikschnäppchen scheinen von dort zu kommen. Grund für die Make-Redaktion, sich die Sache mal vor Ort genauer anzuschauen.

Shenzhen (ausgesprochen wie Schenjen) spielt zwar in der Elektronikindustrie eine äußerst bedeutende Rolle, dennoch ist die Megacity mit ihren rund 24 Millionen Einwohnern in Deutschland eher unbekannt. Shenzhen gehört zur kommunistischen Volksrepublik China, ist aber eine Sonderwirtschaftszone, für die andere Regeln als im Rest Rotchinas gelten. China wollte sich damit dem Westen öffnen: Die Produktion vor Ort ist vorrangig für den Export bestimmt und die wirtschaftlichen Aktivitäten werden vom Markt bestimmt – und nicht von der Partei. Daneben gibt es Steuervergünstigungen und weitere Vorteile für Unternehmen. Das führte seit Anfang der 80er des letzten Jahrhunderts zu einem Wirtschaftsboom ohnegleichen. Shenzhen ist in China die Stadt mit dem höchsten Pro-Kopf-Einkommen – mit Ausnahme der Sonderverwaltungszonen Hongkong und Macau.

Kabel und LEDs en masse

Unternehmen wie Hewlett-Packard, Dell, Apple, Nintendo, Microsoft und Sony lassen ihre Produkte in Shenzhen fertigen – zumeist bei fragwürdigen Fertigern wie Foxconn. Daneben kommt für Maker relevantes Elektronik-Zubehör aus Shenzhen, beispielsweise Spannungswandler, Controllerboards, LED-Streifen, Breakout-Boards mit Sensoren etc. – und natürlich auch Arduino-Klone und andere Nachbauten. Aber auch in der Maker-Szene bekannte Firmen wie Seeed und Makeblock sitzen in Shenzhen.

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