Make 1/2018
S. 48
Soundmaschine
Aufmacherbild

Space-Sounds aus dem Siliziumchip

Polyphone Meisterwerke, knarzende Krachsounds und rhythmische Beeps: Ein Chip aus den 70ern wird zur Klangschmiede für Einsteiger. Mit wenigen Bauteilen lässt er sich als Soundmaschine verwenden und kann mit seinen sechs identischen Schaltkreisen rasch zu einem mehrstimmigen Instrument erweitert werden.

Inspiriert von frühen Science-Fiction Filmen wuchs in mir der Wunsch, mit elektronischen Klängen zu experimentieren. Dabei stand nie ein bestimmtes Instrument im Vordergrund, sondern eher eine generelle Lust auf alberne Sounds, die innerhalb eines Songs Kontraste und Akzente setzen können. Bei den Originalproduktionen kamen klassische Ur-Synthesizer wie das Theremin, das Trautonium oder die modulare Synthesizer-Schrankwand zum Einsatz.

Für das sporadische elektronische Blubbern im Bandraum scheint die Anschaffung von Premiumhardware etwas übertrieben. Wie komme ich also an die Sounds? Am Laptop lassen sich mit virtuellen Versionen analoger Klassiker die alten Klänge recht authentisch emulieren. Doch was hier fehlt, ist die unmittelbare Kontrolle, die physikalische Qualität, die ich an analogen Instrumenten schätze. Aber es geht mir nicht nur um die Interaktion zwischen mir und der Maschine. Auch die Interaktion zwischen den Musikern muss stimmen. Bei einer lockeren Jam-Session hören Musiker einander zu, mal dominiert ein Instrument, dann ein anderes. Gelegentlich passieren ein paar glückliche Fehler, die im Zuge einer Improvisation weitergesponnen werden können. Ein elektronisches Instrument sollte sich hier nahtlos einfügen können.

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