Make 4/2018
S. 120
Lasercutter für zu Hause
Aufmacherbild

Abgas-Reinigungsanlage

Lasercutter qualmen und rauchen – ein Dunst, den man nicht im Haus haben oder gar einatmen möchte. Der Make-Luftfilter macht dieser Belästigung ein Ende. Und der Preis ist erheblich niedriger als bei fertig gekauften Anlagen.

Ein Lasercutter schneidet nicht, indem er das Schnittgut durchbrennt, sondern in Wahrheit verdampft er das Material. Diese Dämpfe, die nicht immer sichtbar sein müssen, haben es in sich: Der unangenehme Geruch ist dabei noch eines der kleineren Übel. Insbesondere bei Kunststoffen, und dazu zählen auch die in Sperrholz oder Faserplatten eingesetzten Klebstoffe, entstehen Gase, die gesundheitsschädlich sein können. Das Abgas möchte man daher nicht im Arbeitsraum und schon gar nicht in der Wohnung haben. Es muss also irgendwie beseitigt werden.

Billige Lasercutter werden für die Abgasentsorgung lediglich mit einem Gebläse nebst Schlauch geliefert, mit deren Hilfe das Gas aus dem Fenster geleitet wird. Das funktioniert nur mäßig, weil durch das geöffnete Fenster bei ungünstigem Wind ein Teil zurückgeweht wird. Und im Winter ist das auch nicht sehr heizkostenfreundlich. Vor allem aber die Nachbarn werden sich schnell für dieses anrüchige Geschenk bedanken. Zu professionellen Geräten werden daher Ablufteinheiten geliefert (in der Regel nicht im Preis enthalten), die das Abgas aus dem Lasercutter absaugen. In deren Inneren durchlaufen die Gase mehrere mechanische und auch Aktivkohlefilter. Richtig eingesetzt kommt da am Ende nichts außer Luft heraus. Aber diese Reinigung hat ihren Preis: Mehrere Tausend Euro können da schon fällig werden. Ein Aufwand, der für die meisten Heim-Maker und selbst für finanziell gut ausgestattete FabLabs oft viel zu hoch ist.

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