Make 1/2019
S. 62
Projekt
Aufmacherbild
Zwei Varianten unseres Schubvektorantriebs: links die Version mit Impeller auf einem Testfahrzeug aus Fischertechnik, rechts die Propeller-Version auf einem selbstgebauten Gleiter-Boot. Das Prinzip ist in beiden Fällen dasselbe: Der Luftstrom wird durch den Servo unter dem Motor in die gewünschte Richtung gelenkt.

Universeller Schubvektorantrieb

Unser simpler Aufsteckantrieb bringt nicht nur beliebige Spielzeugautos, Gleit-Boote und andere Modellvehikel in Fahrt – dank der geschickten Ablenkung des Luftstroms lassen die sich auch noch auf einfache Weise fernsteuern. Schon nach wenigen Stunden geht’s an den Start.

Ein indirekter Antrieb über die Bewegung der umgebenden Luft ist mechanisch besonders einfach zu realisieren und sehr universell einsetzbar – während der direkte Radantrieb eines Autos nur mit festem Boden unter den Reifen funktioniert, lässt ein aufgesetzter Propeller die Fortbewegung sprichwörtlich zu Lande, zu Wasser und in der Luft zu. Einen solchen Universalantrieb für Modellfahrzeuge und -flugzeuge haben wir exemplarisch auf zwei Arten realisiert: einmal in der eher klassischen Propeller-Version und einmal in der futuristischen Variante mit einem Impeller, der einem Düsentriebwerk ähnelt. Als Bonus spendiert der Zusatzantrieb unserem Gefährt dann auch noch gleich eine Lenkung über die Steuerung dieses Luftstroms, weshalb das Ganze auch Schubvektorsteuerung (englisch thrust vector control, TVC) genannt wird. So entsteht eine mit wenigen Handgriffen montierbare Antriebs- und Lenkeinheit, die aus den unterschiedlichsten Vehikeln und Spielzeugen ferngelenkte Fahrzeuge und Flugobjekte macht.

Bewährtes Prinzip

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