Make 5/2021
S. 72
Make
Community-Projekte

KRITIS Powerbox

Die Unwetterkatastrophe in NRW und Rheinland-Pfalz hat gezeigt, dass die Befürchtungen vieler Wissenschaftler schnell Realität werden können: Innerhalb von nur wenigen Stunden waren ganze Landstriche von der Außenwelt abgeschnitten. Die Powerbox stellt Strom für die wichtigsten Verbraucher wie Kommunikation und medizinische Geräte bereit.

von Daniel Jedecke

Wir als Gesellschaft sind gewohnt, dass alles funktioniert. Diese Tatsache ist als Verletzlichkeitsparadoxon bekannt und gilt gerade für kritische Infrastrukturen als Hauptargument, um diese zu schützen. Es gibt mehrere Gesetze, um die Sicherheit und Verfügbarkeit dieser Infrastrukturen zu gewährleisten. Naturkatastrophen können jedoch unberechenbar und verheerend sein.

Es gibt im Katastrophenfall vor Ort oft keinen Strom und daher z. B. kein sauberes Wasser und keine Kommunikation. In dem Community-Projekt der AG KRITIS soll daher gezeigt werden, wie man sich auf solche Situationen vorbereiten und mit vorhandenen Mitteln vor Ort eine kleine Ersatzversorgung aufbauen kann. Je nach Bedarf gibt es sehr viele am Markt verfügbare Optionen. So kann eine USB-Powerbank für die Kommunikation reichen oder eine große unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) im Keller helfen. Diese kostet aber oft über 1.000 Euro. Es entstand die Idee einer mobilen Notstromversorgung auf Photovoltaik-Basis mit Batteriepuffer. Das System besitzt einen Batteriespeicher, unterstützt das Laden von USB-Geräten und hat ein 230V-Wechselstrom-System für Dinge des alltäglichen Bedarfs (Flaschenwärmer, Licht, etc.) sowie einen 12V Ausgang für Ladegeräte. Viele Materialien fanden sich auch in den Krisengebieten und hätten kurzfristig umgebaut werden können (Kabel, Photovoltaik-Panele, Batterien). Kosten sollte das System maximal 300 Euro.

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