Die String-Art-Maschine
Dieser selbst gebaute String-Art-Automat spannt automatisch einen kilometerlangen Faden zu einem Bild und verbindet dabei Technik mit Ästhetik. Als Vorlage braucht er lediglich ein Foto oder eine Grafik.
Mit String-Art lassen sich beeindruckende Bilder erzeugen, die aus einem einzelnen Faden gesponnen werden. Dabei besteht die Leinwand in der Regel aus einem runden Rahmen (z. B. einem Holzreifen), der an den Kanten mit Nägeln versehen ist. Verbindet man diese Nägel nach einem bestimmten Muster mit dem Faden, ergibt sich durch die tausendfachen Überlagerungen und Kreuzungen das Motiv. Aus ein paar Metern Entfernung interpoliert das Gehirn diese abstrakten Strukturen zu einem konkreten Bild.
Solch eine String-Art lässt sich mit viel Geschick zwar auch von Hand fertigen, auf Dauer ist eine Maschine, die diese Aufgabe übernimmt, aber zumindest schneller. Das Umwandeln einer Pixelgrafik in die Pfade (als G-Code), mit denen sich das Gerät bewegen soll, kann man dabei bequem einem Algorithmus überlassen.