c't 1/2024
S. 20
Titel
IT-Mythen: Betriebssysteme
Bild: Andreas Martini

Betrübs-Systeme

Mythen zu Windows und Linux

Windows ist unsicher und jede zweite Version doof. Linux dagegen ist viel sicherer, obwohl – oder weswegen – es keine Updates braucht. Und wie war das mit dem Spielen und Linux? Ganz so einfach ist das alles nicht, wir klären über Fehlschlüsse auf.

Eine SSD muss getrimmt werden

  • minus Muss sie tatsächlich! Aber: Windows tut das seit Windows 7 regelmäßig ganz von selbst. Ausnahmen gibt es äußerst selten und dann am ehesten bei uralten SATA-Controllern, die das TRIM-Kommando noch gar nicht kennen – also mindestens 12, eher 15 Jahre alt sind.

Sind Betriebssystem, Treiber und SSD TRIM-fähig, merkt sich das System, wann immer Daten gelöscht werden, und teilt dies in Abständen von ein paar Tagen bis Wochen der SSD mit, damit diese Speicherbereiche beim nächsten Schreibzugriff schneller bereit stehen. (jss@ct.de)

Windows spioniert

  • minus Dieser Mythos lässt sich seriös weder vollständig beweisen noch gänzlich widerlegen. Allerdings stecken in ihm gleich mehrere Vorwürfe, sodass es schon weiterhilft, sich klarzumachen, was „Spionage“ eigentlich bedeuten soll.

Gerne wird fälschlicherweise als Spionage bezeichnet, dass Windows Telemetriedaten (bei Microsoft „Diagnosedaten“ genannt) erhebt. In der Tat sammelt Windows eine bemerkenswerte Menge an Daten, speziell dann, wenn der Nutzer gar nichts unternimmt, um deren Erhebung zu reduzieren. Mit eben diesen Maximaleinstellungen können die Diagnosedaten auch Dokumentinhalte, Bilder, persönliche Daten und Ähnliches enthalten. „Spionage“ ist das allerdings schon deshalb nicht, weil Microsoft ganz offen ankündigt, diese Daten zu erheben – und auch ein Tool bereitstellt, mit dem man sich die Datenberge im Klartext anschauen kann.

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