3D-Druck
Eine Software für alle Felle
Haare, Bürsten oder Borsten waren bislang eines der wenigen Dinge, die sich nicht per 3D-Druck herstellen lassen. Die Hardware ist dabei weniger das Problem – es gibt moderne Drucker, die präzise genug für haarige Objekte sind. Mit herkömmlicher Software lassen sich solch feine Strukturen allerdings kaum mit vertretbarem Aufwand gestalten. Ein Team des MIT Media Lab hat nun eine neue Designumgebung namens Cilllia entwickelt, die das zum Kinderspiel machen soll.
Statt jedes einzelne Haar zu modellieren, braucht ein Nutzer nur noch Parameter wie Haardicke, Dichte, Ausrichtung und Länge einzugeben. Die Software stellt daraus passende Büschel zusammen. So druckte das Team um Jifei Ou unter anderem eine Kaninchenfigur mit Fell, kleine Bürsten sowie Klettverschlüsse. BEN SCHWAN