Technology Review Special 2019
S. 76
Medizin
Gentechnik
Claudia Wiesemann forscht und lehrt als Professorin für Medizingeschichte in Göttingen. Sie ist Mitglied im deutschen Ethikrat, der die Bundesregierung zu neuen Technologien berät. Foto: Daniel Hofer/Laif

Revolution ohne Aufstand

Ob als Baby-Designer mit Genschere, Embryonenbauer oder Erbgut-Wahrsager: Das Jahr 2019 hat gezeigt, dass viele Biotech-Visionen der letzten Jahrzehnte ­allmählich wahr werden. Die Medizinethikerin Claudia Wiesemann bleibt trotzdem ­erstaunlich gelassen.

Von Nike Heinen

TR: Die ersten Crispr-Babys. Schweine-Mensch-Chimären. Mini-Gehirne, deren Nervenzellen ähnliche Signale wie bei einem Fötus feuern, zum ersten Mal ein einfacher Bluttest für Trisomie 21 auf Kassenrezept. All das sind Schlagzeilen nur aus den vergangenen zwölf Monaten. Täuscht der Eindruck, oder nimmt die Veränderung unseres Lebens durch die Gentechnik auch aus Ihrer Sicht rasant Fahrt auf?

Wiesemann: Ja, das stimmt. Wir merken gerade, dass wir am Anfang eines neuen Zeitalters stehen.

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