MIT Technology Review 2/2021
S. 54
Horizonte
KI und Militär

Vom Flash Mob zum Flash War

Die Politologin Ulrike Franke erforscht, wie Künstliche Intelligenz das Militär und die Kriegsführung verändern könnte. Ihre Analyse ist beunruhigend.

Interview: Wolfgang Stieler

TR: Wenn ich die Begriffe Künstliche Intelligenz und Militär höre, denke ich schnell an Killer-Roboter, Terminator und so weiter, also dystopische, futuristische Szenarien. Woran denken Sie?

Drohnen wie diese sind erst der Anfang: KI soll eine Vielzahl neuer militärischer Anwendungen ermöglichen.
Foto: MoD/Crown copyright (2021)

Ulrike Franke: Nun, man kann künstliche Intelligenz in unglaublich vielen verschiedenen Arten und Weisen einsetzen. Das ist so im zivilen Bereich, wo künstliche Intelligenz vom Gesundheitsbereich, über autonomes Fahren, bis zur Gesichtserkennung viele verschiedene Einsatzmöglichkeiten hat. Und im Militärischen ist das genauso. Soll heißen, man kann natürlich bei künstlicher Intelligenz im Militär an „Killer-Roboter“ denken, also bewaffnete Systeme, autonome Systeme. Aber das sind nur ein Teil der durch KI eröffneten Möglichkeiten. Meines Erachtens diskutieren wir die anderen Einsatzmöglichkeiten jenseits der Killerroboter zu wenig.

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