MIT Technology Review 2/2022
S. 68
Report
Künstliche Befruchtung
Foto: Rafique Haji Muhammad

Revolution der Reproduktion?

Ein Start-up will Eizellen aus normalen Körperzellen gewinnen. Noch steht die Forschung am Anfang, aber die Konsequenzen wären gewaltig. Über den Versuch und die Risiken, die menschliche Fortpflanzung neu zu erfinden.

Antonio Regalado (Übersetzung: Dr. Beatrix Stoepel)

Vor ein paar Jahren machte sich Matt Krisiloff auf, ein junger Mann aus der kalifornischen Technologieszene, die führenden Labors für Entwicklungsbiologie zu besuchen. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschten dort die Geheimnisse von Embryonen und interessierten sich besonders dafür, wie Eizellen gebildet werden. Hätten sie das Rezept entschlüsselt, so dachten einige, könnten sie jede Zelle in eine Eizelle umwandeln.

Krisiloff bot seine Hilfe an, hatte aber keine Ahnung von Biologie. Dafür hatte er mit 26 Jahren bereits ein Forschungsprogramm bei dem Start-up-Inkubator „Y Combinator“ in San Francisco geleitet. Darunter waren Unternehmen wie Airbnb und Dropbox. Krisiloff sah sich nach eigenen Angaben als „gut vernetzt“ und hatte Zugang zu wohlhabenden Tech-Investoren.

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