Langzeitbelichtung des RODIN Landers:Der Lander dient als Landmarke und Ausgangspunkt der Weltraumsimulation. Er fungiert als Kommunikationsrelais und beherbergt neben dem Kommandozentrum Sampleboxen, die von den Rovern ausgefahren werden.
Fast wie im All
Das Helmholtz-Zukunftsprojekt Arches entwickelt seit 2018 vernetzte robotische Systeme – unter anderem für den Einsatz im All. Für eine Demo-Mission hat ein wissenschaftliches Team im Juni und Juli auf dem Ätna in Italien getestet, wie gut diese Systeme im Erkundungsalltag funktionieren.
Der RODIN Lander wird von Mitgliedern des DLR und der Europäischen Weltraumorganisation zu seinem vorgesehenen Landeplatz gebracht.
Teammitglieder des DLR, Thomas Gawlik und Bernhard Rebele, beim Aufstellen der Missionsflagge neben dem Basislager.
Ein allradgetriebener Dreiachs-LKW der Spedition Sven Gläser erklimmt die unbefestigten Serpentinen zum Basislager, um einen Wohncontainer anzuliefern. Im Hintergrund ist der rauchende Südostkrater des Ätna zu sehen.
Der Rover LRU2 führt das LIBS-Experiment aus, bei dem Gestein mit einem Megawatt-Laser verdampft wird, um seine Zusammensetzung zu bestimmen. Die Lightweight Rover Unit (LRU) ist der Prototyp eines mobilen Roboters zur Exploration in unbekanntem, unwegsamem und schwer zugänglichem Gelände. Die Forschungsarbeiten zur Teilautonomie dienen als Vorbereitung für zukünftige planetare Explorationsmissionen und terrestrische Katastropheneinsätze.
Jongseok Lee, wissenschaftlicher Mitarbeiter des DLR, sichert das ARDEA MAV während eines Testflugs. Zu den Hauptaufgaben des Micro Aerial Vehicles zählen die Exploration von unbekannten Umgebungen und die Hilfestellung für Rettungsteams in Katastrophengebieten.
Gerhard Paar von Joanneum Research bei der Montage des MASTCAM-Z-Kamera-Prototyps. Die Anordnung der wissenschaftlichen Kameras auf dem Rover LRU1 gleicht der auf den Mars-Rovern ExoMars oder Perseverance. Mit ihnen können multispektrale Panoramen und Detailaufnahmen von geologischen Proben erstellt werden.
Der Rover LRU2 hebt mithilfe einer humanoiden Hand, die am Institut für Anthropomatik und Robotik des Karlsruher Instituts für Technologie entwickelt wurde, eine Gesteinsprobe auf.
Die Forscher Nicole Schmitz und Gerhard Paar wandern am Rande des Cratere di Laghetto. Im Hintergrund der Südostkrater und das Arches-Basislager.