MIT Technology Review 5/2024
S. 54
Titel
Fukushima
Der Roboter-Hund Spot von Boston Dynamics hat sich bei der Inspektion von Kernkraftwerken bewährt.
Der Roboter-Hund Spot von Boston Dynamics hat sich bei der Inspektion von Kernkraftwerken bewährt.
Foto: Boston Dynamics

Spezialisten im Atomkraftwerk

Die Atomkatastrophe von Fukushima hat der Robotik einen gewaltigen Schub gegeben. Um die Atomruine zurückzubauen, haben die Entwickler 40 Jahre Zeit – und die können sie gebrauchen.

Martin Kölling

Die Sanierung der Atomruinen in Japan hat einen Meilenstein erreicht. Im Mai wurde der erste Roboter vorgestellt, der im 2011 zerstörten Atomkraftwerk Fukushima die Reste durchgebrannter Atombrennstäbe einsammeln soll. Um dies zu schaffen, hat der Konzern Mitsubishi Heavy Industries eine gigantische teleskopische Angelrute entwickelt, an deren Ende eine Mega-Pinzette sitzt.

Der faltbare Roboterarm ist sieben Tonnen schwer und soll durch einen engen Zugangstunnel auf 24 Meter Länge ausgefahren werden. So groß ist die Entfernung vom Rand des zerstörten Reaktors zum Druckbehälter von Block 2, in dem sich ein Teil des geschmolzenen Brennstoffs angesammelt hat.

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