Sie haben eine ausgetĂŒftelte Cybersecurity-Strategie â und dann passiert es doch: Hacker verschaffen sich Zugang zu Ihren Daten. Wenn Sie Objektspeicher nutzen und die Daten zusĂ€tzlich mit Object Lock sichern, dĂŒrfen Sie die Lösegeldforderung getrost ignorieren. Denn dann können Sie von einer sauberen Backup-Kopie alle Ihre Daten zeitnah wieder herstellen.
Bilder, PrĂ€sentationen, Audio- und Videodateien: Solche unstrukturierten Daten machen in vielen Unternehmen mittlerweile 80 bis 90 Prozent des gesamten Datenvolumens aus. Klassische Block- and File-Speicherlösungen in relationalen Datenbanken schrĂ€nken die Anwendungsmöglichkeiten ein, jede Ănderung kostet Zeit und Geld. An ihre Stelle treten Objektspeicher. Jedes Objekt â zum Beispiel ein Video â erhĂ€lt eine eindeutige ID, der Metadaten zugeordnet sind. Das macht das Auffinden und Zugreifen viel einfacher und schneller, denn jeder Anwender kann â ohne die hierarchischen Strukturen der Verzeichnisse zu kennen â mit Suchbegriffen die Daten finden. Das Erlebnis ist Ă€hnlich wie bei einer Suchmaschine. Als Quasi-Standard fĂŒr Objektspeicher hat sich AmazonÂŽs S3-Protokoll durchgesetzt.
Neben den vielen Vorteilen eines Objektspeichers fĂŒr unstrukturierte Daten hat eine weitere Eigenschaft an Bedeutung gewonnen: die Datensicherheit. TagtĂ€glich prasseln auf die Unternehmen Hackerangriffe ein, allen voran die berĂŒchtigten Ransomware-Attacken. Dabei verschaffen sich die Cybergangster etwa ĂŒber einen Fake-Link Zugang zum Unternehmensnetzwerk, wo sie sĂ€mtliche Daten verschlĂŒsseln. Der Betroffene erhĂ€lt seine Daten nur wieder, wenn er ein saftiges Lösegeld bezahlt â was viele Unternehmen wohl auch tun, die Dunkelziffer ist hoch. Doch auch wer Lösegeld zahlt, kann sich nicht sicher sein, dass alle seine Daten wieder entschlĂŒsselt werden.
Objektspeicher bereiten diesem Alptraum ein Ende. Die Replikation der Daten und die Wiederherstellung von einem Backup, das vom rechtmĂ€Ăigen Besitzer unverĂ€nderbar gesichert wurde, gelingt damit zeitnah. Damit wird der Speicher zur letzten, aber entscheidenden Verteidigungslinie im Kampf gegen die Hacker. Eine Voraussetzung ist, dass alle Informationen nach dem Mindeststandard WORM (Write Once, Read Many) gespeichert werden â und fĂŒr höchste Sicherheitsstandards mit Object Lock. Dies ist die einzige WORM-Funktion fĂŒr Objektspeicher, die derzeit auf dem Markt und bei einigen Anbietern bereits âab Werkâ integriert ist, zum Beispiel bei Cloudian.
Object Lock ist ein Muss im Arsenal der Datensicherheit. Es versieht jedes Datenobjekt mit einem âSchlossâ, das auch Ransomware nicht knacken kann. Die Informationen in diesem Datensafe sind sicher vor Angriffen. Einige Anbieter wie Cloudian bieten Object Lock mit einem Datenschutz sowohl auf S3-Ebene als auch der Festplatte. Diese Kombination ist entscheidend, denn nur so können Angreifer von innen oder auĂen weder S3-Speicherbefehle noch lokalen Konsolenzugang oder volle Admin-Rechte nutzen, um Daten zu Ă€ndern oder zu löschen.

Mit Object Lock können Unternehmen ihre Backups sichern. Selbst wenn es den Erpressern gelingt, alle Systeme von den Servern bis zu Laptops zu verschlĂŒsseln, stehen alle Daten in einer durch Object Lock gesicherten und damit sauberen Backup-Kopie bereit zur Wiederherstellung. Anbieter wie Veritas, Commvault, Veeam und andere haben dafĂŒr Backup-Lösungen, die mit Object Lock kompatibel sind.
Bleibt die Frage, wo Daten physisch gespeichert werden sollen: in den eigenen vier FirmenwĂ€nden, in der Cloud oder in beiden? Wenn Datenhoheit ein groĂer Faktor ist, muss sich das betreffende Storage System entweder im Unternehmen oder in einer Cloud im Einzugsbereich der DSGVO befinden. Falls Daten mit Ransomware verschlĂŒsselt wurden, sollte die Wiederherstellung nicht zu lange dauern. Ein Nadelöhr kann die verfĂŒgbare Bandbreite sein. Object Storage ist hier flexibel. So werden geschĂ€ftskritische Backups an dem Ort gespeichert, an dem sie benötigt werden und weitere Kopien auĂerhalb des Standorts als zusĂ€tzliche Sicherheitsstufe. Einmal konfiguriert, werden diese Kopien standortunabhĂ€ngig vom Objektspeicher verwaltet.

Kleinere Unternehmen fragen sich, ob dieser Aufwand fĂŒr sie sinnvoll ist. Die Antwort lautet: auf jeden Fall! Die absolute Menge der Daten ist gar nicht entscheidend, sondern dessen Wachstum. Und das kann auch bei kleineren Betrieben rasant sein. Aber ist das auch wirtschaftlich? Kosteneffiziente All-in-one Objektspeicher-Lösungen sind zugegebenermaĂen rar gesĂ€t. Aber es gibt sie. Zum Beispiel das Yowie Appliance Portfolio von RNT Rausch. Die Cloudian Hyperstore Software inklusive der in 25 LĂ€ndern (u.a. Deutschland, Schweiz und USA) zertifizierten Object-Lock-Funktion ist bereits vorinstalliert. Mit Hilfe des gemeinsam mit Cloudian entwickelten Installationsassistenten lĂ€uft die Lösung in weniger als 30 Minuten. Das Angebot beginnt ab 2 TB, eignet sich also auch fĂŒr wirklich kleine Betriebe, und lĂ€sst sich bis 150 TB flexibel skalieren.
Ransomware? Lösegeld? DarĂŒber mĂŒssen Sie sich keine Sorgen mehr machen. Mit Objektspeicher plus Object Lock machen Sie die wertvollen Daten Ihres Unternehmens immun gegen alle Angriffe aus dem Cyberspace.
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