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Android-Tablet mit Stift: Xiaomi Pad 5 im Test

| Steffen Herget

Xiaomi meldet sich mit dem edlen Pad 5 zurĂŒck auf dem Tabletmarkt. Mit dem passenden Zubehör taugt das Pad 5 im Test auch fĂŒr mehr als Berieselung und Spiele.

Schönes GehĂ€use aus Alu, schlichtes Design ohne unnötigen Schnickschnack, schlanke DisplayrĂ€nder – ganz schön schick, was Xiaomi mit dem Pad 5 zum Preis von 400 Euro aus der Tasche zieht. Selbst wenn man beim zweiten Blick den nicht ganz so nahtlosen Übergang vom Alurahmen zum Displayglas bemĂ€ngelt und sich auf der RĂŒckseite trotz matter OberflĂ€che schnell FingerabdrĂŒcke breit machen: Das Pad 5 zĂ€hlt rein Ă€ußerlich ohne Zweifel zu den edelsten GerĂ€ten auf dem Markt.

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HerzstĂŒck eines jeden Tablets ist der Bildschirm. Xiaomi hat sich beim Pad 5 fĂŒr ein 11 Zoll großes Display entschieden, das auch ohne OLED-Technik scharf und kontraststark leuchtet. Je schrĂ€ger man aufs Display schaut, umso blasser werden allerdings die Farben. Die vom Hersteller versprochene maximale Helligkeit von 500 cd/m2 konnten wir nicht nachvollziehen, unser MessgerĂ€t bescheinigt dem 120-Hz-IPS-Display bei ausgewogenen Inhalten nur knapp 300 cd/m2, bei punktueller Ausleuchtung immerhin bis zu 402 cd/m2. Die Farbdarstellung lĂ€sst sich zwischen den drei Modi Lebhaft, GesĂ€ttigt und Standard umschalten. Die Einstellung "adaptive Farben" passt die Darstellung je nach Umgebungslicht automatisch an, die Farbtemperatur dĂŒrfen Anwender manuell anpassen. So viele Möglichkeiten, die Darstellung an den eigenen Geschmack und verschiedene Nutzungsszenarien anzupassen, bieten lĂ€ngst nicht alle Smartphones und Tablets.

Auch der Sound muss stimmen, wenn es um gute Unterhaltung geht. In den vier Ecken des Pad 5 stecken Lautsprecher, die es erstaunlich krachen lassen können. Sogar eine ganz ordentliche Portion Bass kommt aus dem Tablet, allerdings sollte man die LautstĂ€rke nicht ganz aufdrehen – ab etwa 90 Prozent beginnen die Lautsprecher abhĂ€ngig von der Musik zu rumpeln. Wer lieber mit Kopfhörern Filme, Spiele oder Musik genießt, muss die entweder ĂŒber Bluetooth koppeln oder am USB-C-Port anschließen: Eine Klinkenbuchse sucht man an dem Xiaomi-Tablet vergebens. Die Kamera auf der RĂŒckseite sieht nur auf den ersten Blick nach einer Dual-Cam aus, es steckt lediglich ein Objektiv mit 13-Megapixel-Sensor drin. Die an einer der kurzen Seiten eingebaute Frontkamera mit 8 Megapixel ist nichts Besonderes, aber fĂŒr Videocalls vollkommen ausreichend.


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[2] https://www.heise.de/tests/Schreiben-wie-auf-Papier-Vier-E-Ink-Tablets-mit-Stift-im-Vergleich-9228361.html
[3] https://www.heise.de/tests/Riesen-Tablet-im-Test-Lenovo-Tab-Extreme-mit-14-5-Zoll-Display-9202464.html
[4] https://www.heise.de/tests/Google-Pixel-Tablet-im-Test-Zwei-in-eins-9192386.html
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[6] https://www.heise.de/tests/Honor-Pad-8-im-Test-Android-Tablet-mit-12-Zoll-Display-7314642.html
[7] https://www.heise.de/tests/Windows-11-Tablet-im-Test-Huawei-MateBook-E-2022-mit-16-10-OLED-Touchscreen-7064680.html
[8] https://www.heise.de/tests/Gaming-Tablet-im-Test-Asus-ROG-Flow-Z13-mit-GeForce-RTX-GPU-6549340.html
[9] https://www.heise.de/tests/Android-Tablet-mit-Stift-Xiaomi-Pad-5-im-Test-6278672.html
[10] https://www.heise.de/tests/Nokia-T20-im-Test-Android-Tablet-mit-drei-Jahren-Updateversorgung-6260321.html
[11] https://www.heise.de/tests/Apple-iPad-Pro-12-9-mit-M1-Chip-und-Mini-LED-Display-im-Test-6070860.html
[12] https://www.heise.de/ratgeber/Homeoffice-Praxis-Das-iPad-als-Alternative-zum-Notebook-nutzen-5062510.html
[13] https://www.heise.de/tests/E-Ink-Schreib-Tablet-im-Test-Latenzarm-schreiben-mit-dem-reMarkable-2-5038331.html