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Samsung Galaxy Watch 4 Classic mit Googles Wear OS im Test

| Steffen Herget

Die Samsung-Smartwatch sieht gut aus und besitzt einige Sensoren fĂŒr Sport und Gesundheit. Ohne Samsung-Smartphone gibt es jedoch Ă€rgerliche EinschrĂ€nkungen.

HĂŒbsch ist sie, die Galaxy Watch4 Classic! Schickes rundes EdelstahlgehĂ€use, makellos verarbeitet, und auch in der großen 46-mm-Version nicht zu dick und nicht zu schwer. Nur das unscheinbare graue Silikonarmband unseres TestgerĂ€ts harmoniert optisch nicht mit dem GehĂ€use. Immerhin legt es sich angenehm ums Handgelenk. Das darf ruhig etwas krĂ€ftiger sein, denn die Watch4 ist keine kleine Uhr, im Gegenteil.

Bedient wird sie ĂŒber den Touchscreen, zwei Knöpfe an der rechten Seite sowie mit der drehbaren LĂŒnette. Letztere ist seit Jahren an Samsung-Smartwatches zu finden und ein Gewinn gegenĂŒber reiner Touchbedienung auf so einem Minidisplay. Mit dem Drehring scrollt und zoomt man, regelt die Helligkeit und LautstĂ€rke. Das OLED-Display hat eine Diagonale von 1,4 Zoll, ist kontraststark und mit maximal 540 cd/m2 sehr hell.

Mit der Watch 4 lĂ€sst es sich manierlich telefonieren, entweder ĂŒber eine eingebaute eSIM oder via Bluetooth mit dem Smartphone. Die ordentlichen Mikrofone sorgen fĂŒr sehr gute SprachqualitĂ€t, der Lautsprecher in der Uhr ist krĂ€ftig genug, wenn rundherum nicht allzu viel Krawall herrscht. Texte gibt man fummelig per Minitastatur, wischend per Swipe oder ĂŒber die zuverlĂ€ssige Spracherkennung ein. Mit einer Akkuladung sind wir meist zwei Tage lang ausgekommen, nicht mehr, manchmal gar weniger.


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