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Security-Linux fĂŒr digitale Forensik: Kali Linux 2021.1 im Test

Frank Neugebauer

(Bild: kali.org)

Kali Linux reagiert schnell auf den Fortschritt im Sicherheitsbereich. Neu integrierte Werkzeuge dienen vor allem der Automatisierung von Aufgaben.

Seit der Umstellung auf Rolling Releases 2016 arbeitet Kali Linux nicht mehr mit Versionen, sondern erhĂ€lt stĂ€ndig neue Kernel und Softwarepakete. Damit ist gewĂ€hrleistet, dass die Nutzer der auf Debian basierenden Distribution ihr Sicherheits- und Anonymisierungs-Linux aktuell halten können. Zum Neuinstallieren stehen ISO-Images zur VerfĂŒgung, die alle Pakete enthalten.

Diese Rolling Releases wurden anfĂ€nglich nur zweimal im Jahr ausgegeben. Mittlerweile hat sich die Community auf einen vierteljĂ€hrlichen Releasezyklus geeinigt, den sie bei Bedarf durch Minor Bugfixes ergĂ€nzt. Ende Januar 2021 ist die erste Version 2021.1 des Jahres namens "Command-Not-Found" erschienen. Auch diese Ausgabe hat einige Neuerungen im GepĂ€ck. Der Name bezieht sich darauf, dass Kali jetzt wie andere Linuxe auch beim Aufruf einer nicht installierten Anwendung einen Hinweis gibt, welche Pakete zu installieren sind, damit sich das Kommando ausfĂŒhren lĂ€sst.

Kali-Entwickler Offensive Security hat außerdem die Zusammenarbeit mit externen Sicherheitsunternehmen wie BC Security und Joohoi ausgebaut. Dadurch bekommen Anwender nun offiziellen Support fĂŒr die Werkzeuge Empire, Starkiller und Fuzz Faster U Fool.


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