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iOS-GerÀte als mobile Kontrollmonitore nutzen: Accsoons SeeMo im Test

| Nico Jurran

Accsoons SeeMo macht iPhones und iPads zu "HDMI-Feldmonitoren", die aufnehmen, streamen und weitere Tricks beherrschen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Über HDMI-Feldmonitore (auch Kameramonitore genannt) sehen Filmer das von der Kamera eingefangene Videobild in Echtzeit. Dies ist nicht nur hilfreich bei komplexen Szenen, die eine prĂ€zise Komposition und Ausleuchtung erfordern: Ihre grĂ¶ĂŸeren AnzeigeflĂ€chen offenbaren auch Details, die auf den kleineren Kameradisplays untergehen. Und schließlich sind sie ein Segen, wenn die Kamera an einer schwer zugĂ€nglichen Position steht, sodass man nur mit MĂŒhe auf deren Monitor schauen kann.

Doch so sinnvoll mobile Kontrollmonitore sind, so sehr belasten sie das Budget: FĂŒr GerĂ€te bekannter Hersteller wie Atomos zahlt man schnell 330 Euro und mehr. Mancher Filmer wĂŒnscht sich da eine preiswerte Alternative – und fragt sich vielleicht, ob er nicht einfach Smartphones mit großem Display oder Tablets als Feldmonitore einspannen kann.

Apple ermöglicht dies tatsĂ€chlich bei iPhones und iPads, allerdings benötigt man dafĂŒr einen speziellen Adapter mit MFI-Zertifizierung ("Made for iPhone / iPad") – wie den "Accsoon SeeMo": Das 190 Euro teure KĂ€stchen wandelt HDMI-Videosignale ohne HDCP-Kopierschutz sowohl von Video- und Fotokameras als auch von Spielkonsolen so um, dass sie sich in iOS-GerĂ€te einspeisen lassen. FĂŒr die letzte Strecke steht ein USB-C-Ausgang bereit, an den sich ein iPad Pro mit USB-C-Port direkt anschließen lĂ€sst. FĂŒr iPhones und iPads mit Lightning-Port liegt ein passender Adapter bei.


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