Ecotank ET-3950: Multifunktionaler Tintentankdrucker im Test
Epsons aktueller Ecotank ET-3950 druckt, scannt und kopiert sogar beidseitig. Die Tintenkosten sind dank nachfĂĽllbarer Tanks extrem gering.
(Bild: Bild: Andreas Wodrich / heise medien)
Ein neuer und günstiger Familiendrucker soll her? Tintentankdrucker gelten als in der Anschaffung teuer, aber der reine Kaufpreis täuscht. Der ET-3950 ist der jüngste Ableger der Druckerbaureihe, mit der Epson den Tintentank-Boom ausgelöst hat: ein typischer Heimdrucker mit Flüssigfarbstoff- oder Dye-Tinten für guten Fotodruck aber auch pigmentierter Schwarztinte für hohen Kontrast beim Textdruck.
Ein Tintentankmodell kostet im Schnitt das Vierfache eines vergleichbaren Patronengeräts, doch liegt dem Tintentanker Flaschentinte für 5500 Farbseiten und Schwarztinte für 15.100 Seiten bei. Für einen Patronendrucker bräuchte man dafür mindestens elf XL-Patronensätze à 500 Seiten, die alleine schon eine vierstellige Euro-Summe kosten. Der Mehrpreis für ein Tintentankmodell rentiert sich daher schon beim Kauf. Braucht man einmal Tinte zum Nachfüllen, kostet eine ISO-Farbseite (nach ISO/IEC 24711) damit 0,73 Cent, bei Patronen kommt man selbst mit günstigen XL-Multipacks nicht unter 20 Cent pro Seite.
Ein Heimdrucker soll alles können, aber nicht viel kosten. Das erfordert einige Kompromisse: So ist der ET-3950 kein Schnelldrucker und er hat nur ein Papierfach, das immerhin 250 Blatt Normalpapier staubgeschützt verwahrt. Auf dem Deckel des Flachbettscanners, der sich in den Scharnieren für Buchscans um 1,7 Zentimeter anheben lässt, thront ein Vorlageneinzug. Der fasst zwar nur 30 Blatt, scannt auf Wunsch aber beidseitig, wobei er die Vorlage nach dem Scannen wendet und erneut scannt – ungewöhnlich in dieser Geräteklasse.
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