Innogames-Mitgründer im Interview: Diese Gehälter bekommen Spieleentwickler
Was ab 2026 Pflicht wird, lebt Innogames bereits vor. Im Interview erklärt COO Michael Zillmer, warum der Softwareentwickler auf Gehaltstransparenz setzt.
(Bild: Mathieu Stern / Unsplash)
„Am Ende ist Gehalt eigentlich nie fair“, sagt Michael Zillmer. Der Mitgründer des Browserspiel-Entwicklers Innogames hat leicht reden: Schon seit dem Jahr 2022 veröffentlicht sein Unternehmen die internen Gehaltsbänder – lange bevor die Umsetzung einer EU-Richtlinie mehr Transparenz erzwingt.
Die Spielebranche kommt aus einer seit Jahren anhaltenden Krise, die von Massenentlassungen und Studioschließungen geprägt war. Auch Innogames hat 2023 Stellen abgebaut. Dennoch gehören die Hamburger mit heute 350 Beschäftigten zu den größten Arbeitgebern der deutschen Spieleindustrie.
- Mit Browser- und Mobile-Games erzielt Innogames Millionenumsätze und gehört zu den größten Arbeitgebern der deutschen Gamesindustrie.
- Nach einer EU-Richtlinie sollen Unternehmen ab 2026 in Bewerbungen die zu erwartende Entgeltspanne angeben, was Innogames bereits seit 2022 macht.
- Die Richtlinie soll Ungerechtigkeiten beim Gehalt verringern: Frauen verdienen laut Statistischem Bundesamt im Schnitt 6 Prozent weniger als männliche Kollegen.
Im Interview mit heise online spricht Zillmer passend zum Equal Pay Day über gerechte Gehälter, wie viel Verwaltungsaufwand sie mit sich bringen und ob sich Transparenz auf den Bewerbungsprozess auswirkt. Außerdem hat er darüber gesprochen, wie KI-Tools schon heute in der Spieleentwicklung Anwendung finden.
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