Steam Awards: „Hollow Knight Silksong“ zum Spiel des Jahres gewählt

Bei den Steam Awards wählt das Spiel des Jahres keine Jury, sondern die Spieler selbst. Sie haben sich für „Hollow Knight Silksong“ entschieden.

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Screenshot aus Hollow Knight Silksong

(Bild: Team Cherry)

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This article is also available in English. It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Für Steam-Nutzer war „Hollow Knight Silksong“ das Spiel des Jahres 2025. In einer Abstimmung wählte die Steam-Community den Titel vor ebenfalls nominierten Spielen wie „Kingdom Come Deliverance 2“ und „Clair Obscure: Expedition 33“, das wiederum bei den Game Awards als bestes Spiel des Jahres ausgezeichnet wurde. Das herausfordernde Metroidvania-Spiel wurde ebenfalls als „Bestes Spiel, in dem Sie schlecht sind“ ausgezeichnet.

Während andere Spiele-Awards mit einer Jury arbeiten, um grobe Schnitzer zu verhindern, sind die Steam Awards gnadenlos demokratisch – und werden von Gamern manchmal satirisch ausgelegt. Im vergangenen Jahr hat die Steam-Community etwa das mittelmäßig aufgenommene „Starfield“ ausgerechnet mit dem Preis für das innovativste Gameplay ausgezeichnet. Den „Labor of Love“-Award für langfristig gepflegte Spiele ging derweil an „Red Dead Redemption 2“, dessen Fans sich seit Jahren über ausbleibende Updates für den Mehrspieler-Modus beklagen.

In diesem Jahr gibt es dagegen keine Preisauszeichnungen, die als besonders verdächtig auffallen. Den „Labor of Love“-Award hat in diesem Jahr etwa „Baldur’s Gate 3“ gewonnen. Das Rollenspiel der Larian Studios wurde auch 2025 noch mit nennenswerten Neuerungen und Patches versorgt. Das Abenteuer-Spiel „The Midnight Walk“ wurde zum besten VR-Titel gewählt, den von Valve nicht ganz uneigennützig ins Leben gerufenen Award „Das beste Spiel auf dem Steam Deck“ schnappte sich „Hades 2“.

Der Preis für den besten Koop-Titel ging an das Kletterspiel „Peak“, den „Preis für herausragenden visuellen Stil“ gewann „Silent Hill f“. Das Multiplayer-Spiel „Arc Raiders“ bekam den Preis für das innovativste Gameplay, der im vergangenen Jahr noch höhnisch an „Starfield“ verliehen wurde.

„Clair Obscure Expedition 33“ setzte sich in der Kategorie „Bester Soundtrack“ durch, während der Story-Preis an das episodische Superheldenspiel „Dispatch“ ging. Schließlich wurde „RV There Yet?“ als bestes Cozy Game ausgezeichnet. Die komplette Liste der Gewinner und Finalisten gibt es bei Steam.

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Die Steam Awards sind nicht mit Preisgeldern dotiert und gelten im Vergleich mit anderen Preisauszeichnungen wie den Game Awards als vergleichsweise unwichtig. Dennoch können Spielefirmen eine Preisauszeichnung für das Marketing nutzen. Zudem ist ein Steam Award stets ein Ausdruck der Fähigkeit, eine Community zu mobilisieren – im Guten wie im Schlechten.

(dahe)