Smarter Mähroboter: Mammotion Luba 3 AWD mäht jetzt auch per Laserauge
Mammotions neue Luba-Mähbots sehen weiter aus wie Formel-1-Boliden und sollen mit mehr Lidar-, Kamera- und KI-Technik noch geschmeidiger navigieren.
Das „große“ Luba-Modell von Mammotion orientiert sich beim Mähen nun außer per Satellit und Kameras auch per Laser.
(Bild: Mammotion)
Auf der CES 2026 zeigt die Mähroboter-Marke Mammotion drei neue Modelle mit getunter Navi-Technik, die den Aufbau und die unfallfreie Wegplanung im Garten erleichtern sollen. Der Luba 3 AWD, der Luba Mini 2 AWD und der Yuka Mini 2 nutzen für eine möglichst noch etwas präzisere Orientierung je nach Modell in mehr Richtungen guckende Lasersensorik und eine höhere Anzahl von Kameras als vorherige Gerätegenerationen. Satelliten-Signale etwa via GPS verwenden sie zusätzlich, brauchen für die etwaige Korrektur der Daten aber keine Basisstation. Stattdessen beziehen sie diese von Mobilfunkmasten (NetRTK). Ein Begrenzungskabel muss man wie bei modernen Mährobotern üblich nicht im Garten verlegen. Das Trio ist ab dem 5. Januar vorbestellbar und soll im Februar geliefert werden.
Formel-1-Mähen für 10.000 Quadratmeter
Das neue Vorzeigemodell Luba 3 AWD unterscheidet Rasen von Beeten und anderen Hindernissen außer mit zwei Kameras nun zusätzlich mit Lasersensorik. Diese hat horizontal einen 360-Grad-Rundumblick. Nach oben und unten guckt sie in einem 60-Grad-Winkel. Das Lidarmodul scannt das Umfeld bis zu 100 Meter weit und legt eine 3D-Karte vom Gelände an. Ein verbesserter KI-Prozessor soll die Bilder der Stereokamera doppelt so schnell auswerten wie in der vorherigen Luba-Generation. Poolrändern, Haustieren, Spielzeug und laut Mammotion 300 anderen Objekten weicht der neue Mähbot demnach noch etwas souveräner aus. Ein Allradantrieb schiebt die vier Räder über bis zu 80-prozentige Steigungen, verspricht der Hersteller. Zu Preisen ab 2300 Euro wird der Luba 3 AWD mit vier Akkukapazitäten erhältlich sein, mit denen sich Flächen von 1500 bis 10.000 Quadratmeter pro Tag mähen lassen sollen.
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Laser-Mähbots für kleine Gärten
Für kleinere Flächen bringt Mammotion den Luba Mini 2 AWD und Yuka Mini 2 auf den Markt. Beide sind für tägliches Mähen von bis zu 1000 Quadratmetern ausgelegt.
Der Luba Mini 2 nutzt die gleiche Allradtechnik wie der große Luba, navigiert sich aber mit drei Kameras statt mit zwei wie im vorherigen Mini-Modell. Lidar ist hingegen nicht an Bord. Die Rasenkanten soll das neue Gerät mit einer näher am Gehäuserand platzierten Mähscheibe gewissenhafter trimmen als zuvor. Ebenfalls in mehreren Leistungsvarianten erhältlich, ruft Mammotion für den Luba Mini 2 mindestens 1500 Euro auf.
Der Yuka Mini 2 ist als besonders niederschwellig bedienbares Modell konzipiert. Im einfachsten Szenario soll es reichen, ihn auf eine gewünschte Stelle zu stellen und losmähen zu lassen. Es wird zwei Navi-Varianten geben; eine, die 360-Grad-Lidar mit einer Kamera kombiniert und eine, die durch drei Kameras die Umgebung im Blick behält. Der erste Yuka Mini nutzte zwei Kameras. Verkaufspreise nannte Mammotion noch nicht.
heise online ist Medienpartner der CES 2026
(dahe)