Bilderrahmenfernseher von LG: Schickes LCD mit Wechselrahmen
Auch LG setzt auf die Bilderrahmenfunktion fĂĽrs Wohnzimmer. OLED-Technik verbietet sich dafĂĽr, stattdessen setzt LG auf LCD-Technik und Mini-LEDs im Backlight.
(Bild: LG)
Nach Samsung und TCL bringt nun auch LG einen Fernseher mit Bilderrahmenfunktion heraus. Das Gallery TV genannte Display hat eine mattierte Oberfläche und passt seine Darstellung automatisch an die Lichtverhältnisse im Raum an. Über seinen Gallery+-Service will LG monatlich aktualisiert mehr als 4500 Kunstwerke zur Anzeige am Bilderrahmenfernseher anbieten. Woher die Kunst stammt, sagt LG nicht.
Dank großzügig dimensioniertem Speicher soll man favorisierte Inhalte auch direkt im TV ablegen können; der Fernseher müsste dann nicht fortlaufend im WLAN sein. Für die Kunstwerke müssen Nutzer ein kostenpflichtiges Abo abschließen, laut LG gibt es aber auch eine kostenlose Light-Version im TV. Außerdem kann man eigene Fotos wiedergeben oder per Gemini-KI erzeugte Bilder anzeigen.
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Mit Musik
Die Gallery TVs können die Anzeige mit einer Musik hinterlegen, wahlweise mit Musik von LG oder von eigenen per Bluetooth gelieferten Playlisten. Die Fernseher nutzen zur Wiedergabe LGs KI Sound Pro, einen virtuellen 9.1.2-Klang.
LG bietet das Gallery TV mit 1,40 und 1,65 Metern Bilddiagonale (55 und 65 Zoll) an. Wie bei Samsung kann man die Displayeinfassung über magnetisch haftende Rahmen personalisieren. Eine Rahmenvariante aus Holz liegt mit im Karton, eine weitere ist optional erhältlich; hier muss sich offenbar erst ein Markt entwickeln.
LG setzt im Display auf Mini-LED-Technik. Ob die Dioden lokal dimmbar sind, sagt LG nicht. Auch eine Preisangabe fehlt bislang.
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(uk)