CES

Eufy wäscht Babyflaschen mit smarter Flaschenspülmaschine

Auf der CES zeigt die Anker-Marke Eufy außer dem Bottle Washer S1 Pro eine Videotürklingel und Sicherheitskamera, nennt Startdaten für Saugbots S2 und C28.

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 Eufy Bottle Washer S1 Pro

Der Eufy Bottle Washer S1 Pro spült, sterilisiert und trocknet Babyflaschen und lässt sich per App steuern.

(Bild: Eufy)

Lesezeit: 4 Min.
Von
  • Berti Kolbow-Lehradt
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This article is also available in English. It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Geht es nach der Anker-Marke Eufy, lernen Babys das Smart Home schon mit der Muttermilch kennen. Auf der Technikmesse CES in Las Vegas zeigt sie eine App-gesteuerte Spülmaschine für Babyflaschen. Darüber hinaus stellt Eufy eine neue Videotürklingel namens S4 vor, die mit 180-Grad-Sichtwinkel auf jeder Achse und 3K-Auflösung den Hauseingang besonders gewissenhaft im Auge behalten soll. Einen 360-Grad-Blick per Schwenkkopf und freie Platzwahl drinnen oder draußen bietet die solarbetriebene Sicherheitskamera C38. Für den Bodenputz ist der Saug- und Wischroboter C28 gedacht, der seine Wischrolle dank eingebauter Mini-Waschanlage kontinuierlich reinigt.

Der Bottle Washer S1 Pro ergänzt Eufys smartes Sortiment für Babybedarf. Dabei handelt es sich um ein vollautomatisches Reinigungssystem für Babyflaschen. Es wäscht acht Flaschen gleichzeitig. Durch einen eingebauten Wasserenthärter soll das kalkfrei passieren. Das Gerät besprüht die Flaschen mit Hochdruck, um selbst hartnäckige Milchreste zu beseitigen. Anschließend sterilisiert es sie mit Dampf und trocknet sie. „Smart“ ist das Ganze aus Herstellersicht, weil sich die Funktionen mit der Eufy-App justieren lassen. Der Eufy Bottle Washer S1 Pro soll bis Ende März zum Preis von 400 Euro erhältlich sein.

Der Video Doorbell S4 bescheinigt Eufy ein „360-Grad-Sichtfeld“, weil die eingebaute Kamera sowohl horizontal als auch vertikal 180 Grad abdeckt. Einen Schwenkkopf hat sie aber nicht. Stattdessen montiert man sie plan an der Wand wie andere Videotürklingeln auch. Mittels KI verfolgt die Kamerasoftware Gesichter automatisch und zoomt sie heran. Der 3K-Chip soll dank zweier Infrarotsensoren, Radar und weiterer KI-Bildtricks auch im Schummerlicht scharfe Aufnahmen liefern. Für Energie sorgen wahlweise Akkus, der Klingeldraht oder ein optional erhältliches Solarpanel. Die Eufy Video Doorbell S4 kommt bis Ende März für 280 Euro in den Handel.

Die Eufy Video Doorbell S4 zoomt automatisch auf Gesichter heran.

(Bild: Eufy)

Für die Sicherheitskamera EufyCam C38 nannte der Hersteller weder Marktstart noch Preis. Die Ausstattung spricht für ein Modell im gehobenen mittleren Preisbereich zwischen 100 und 200 Euro. Hervor sticht die Fähigkeit, den Kopf vollständig um die horizontale Achse zu drehen und so wahlweise Personen, Autos oder Haustiere mit 360-Grad-Sicht automatisch im Blick zu behalten. Die Optik liefert Full-HD-Auflösung und kann auch nachts Bilder farbig darstellen. Die Aufnahmen speichert die Kamera lokal ohne Bezahl-Abo oder in der kostenpflichtigen Eufy-Cloud. Zum Lieferumfang gehört ein Solarpanel, sodass die Kamera draußen ohne Ladepause oder Steckdosenbedarf zum Einsatz kommen kann. Neben einem weißen Gehäuse steht auch ein grünes zur Auswahl.

Die EufyCam C38 hat einen 360-Grad-Schwenkkopf und ein Solarpanel im Lieferumfang.

(Bild: Eufy)

Um den Bodenputz kümmert sich der Reinigungsroboter Eufy Omni C28. Er staubsaugt den Boden und wischt ihn gleichzeitig mit einer Rolle, die den Schmutz kontinuierlich im Robotergehäuse abstreift. Dadurch verteilt das Wischmodul den aufgewischten Dreck nicht auf dem weiteren Boden. Zusätzlich wird der Roboter von Staub und Schmutzwasser in der Basisstation befreit. Im mittleren Preisbereich angesiedelt, kostet der C28 rund 600 Euro. Offiziell startet er am 27. Januar. Einige Händler haben das Gerät aber jetzt schon als lieferbar gelistet.

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Ebenfalls am 27. Januar startet der zur IFA 2025 in Berlin angekündigte Reinigungsroboter S2. Das Luxusmodell kostet dann 1500 Euro. Es putzt in jeder Hinsicht mit noch etwas mehr Leistung als der C28. Außerdem hat es quasi ein Duftbäumchen eingebaut: Während der Putztour versprüht der S2 auf Wunsch einen von drei Raumdüften. Zur Auswahl stehen Zitrus-Basilikum, Bambus-Salbei und Bergamotte-Litschi.

heise medien ist offizieller Medienpartner der CES 2026.

(nie)