Fire TV: Amazon überarbeitet Bedienoberfläche und App
Schneller und neue Optik: Amazon hat im Zuge der CES 2026 ein Redesign der Bedienoberfläche für Fire-TV-Geräte angekündigt. Auch die App wurde überarbeitet.
Amazon Fire TV erhält ab Februar 2026 eine neue Bedienoberfläche.
(Bild: Amazon)
Amazons Fire-TV-Geräte inklusive der Smartphone-App erhalten ab Februar eine überarbeitete Bedienoberfläche. Außerdem soll das Update eine reaktionschnellere Bedienung ermöglichen.
Inspiriert von Google TV?
Laut Konzern soll die neue Bedienoberfläche übersichtlicher aufgebaut sein – dabei scheint Amazon sich bei der Konkurrenz orientiert zu haben. Denn sie erinnert ein wenig an die von Google TV. Amazon spricht in seiner Ankündigung von verbesserten Layouts, abgerundeten Ecken, neu gestalteten Farbverläufen, einer aktualisierten Typografie und optimierten Abständen.
Überdies habe Amazon die Nutzeroberfläche nicht nur optisch angefasst, sondern den zugrunde liegenden Code überarbeitet, „um die Benutzererfahrung zu beschleunigen“. Nach Angaben des Unternehmens seien Geschwindigkeitssteigerungen bei der Bedienung von 20 bis 30 Prozent festzustellen.
(Bild: Amazon)
Anstelle der installierten Apps in der Mitte des Bildschirms gibt es im oberen Teil der Ansicht Registerkarten für die Suche, die Startseite und weitere Kategorien wie Filme, Serien, Sport und mehr. In den verschiedenen Registerkarten sind Inhalte aus allen aktiven Abonnements zusammengefasst, sodass man nicht mehr in einzelnen Apps suchen muss.
Mit dem neuen Design hebt Amazon außerdem die Anzahl der Apps an, die man auf dem Startbildschirm anheften kann: Anstelle von nur 6 sind nun bis zu 20 möglich. Die Reihenfolge der Apps kann zudem nach eigenen Wünschen angeordnet werden. Überdies soll das „Fire TV-Erlebnis“ jetzt „viel mehr als nur ein App-Launcher“ sein. Denn durch einen Druck auf die Menü-Taste der Fernbedienung soll man schneller zu Spielen, Kunst & Fotos und der „Ambient Experience“ gelangen.
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Obendrein hat Amazon ein Schnellzugriffsfeld hinzugefügt, das Nutzerinnen und Nutzer durch langes Drücken der Home-Taste auf der Fernbedienung öffnen können. Dieses gewährt einen schnellen Zugriff auf die am häufigsten verwendeten Fire-TV-Steuerelemente, darunter Audio- und Anzeigeeinstellungen, die verbundenen Ring-Kameras und die Verwaltung der Smart-Home-Geräte.
Laut Amazon wird auch der neue KI-Assistent Alexa+ in das neue Fire-TV-Betriebssystem integriert sein. Mit diesem soll es etwa möglich sein, Inhalte zu durchsuchen, Updates und Statistiken zu Sportergebnissen abzurufen, sowie verbundene smarte Beleuchtung und Thermostate einzustellen. Wann die Funktion flächendeckend in Deutschland bereitgestellt wird, hat Amazon noch nicht kommuniziert. Zurzeit bietet der Konzern nur eine Betaphase für ausgewählte Nutzer an.
Mobile-App
Zusätzlich zum Redesign der Fire-TV-Oberfläche hat Amazon auch die Fire-TV-App für Smartphones überarbeitet. Die App dient laut Hersteller nun nicht mehr nur als Ersatzfernbedienung, sondern man kann damit künftig auch Inhalte durchsuchen, Filme und Serien zur persönlichen Watchlist hinzufügen und Titel auswählen, die man auf dem Fernseher abspielen möchte.
(Bild: Amazon)
Laut Amazon wird das neue Design der Fire-TV-Benutzeroberfläche im Laufe des Februars eingeführt. Zuerst sollen der Fire TV Stick 4K Plus, der Fire TV Stick 4K Max (2. Generation) und der Fire-TV-Omni-Mini-LED-Fernseher-Serie das kostenlose Update erhalten.
Im Laufe des Frühjahrs sind dann die neueste Generation der Fire-TV-4K-Streaming-Media-Player und -Fernseher an der Reihe. Dazu gehören etwa die Fire-TV-2-Serie, die Fire-TV-4-Serie sowie die Fire-TV-Omni-QLED-Serie und -Fernseher. Auch TV-Geräte der Amazon-Partner wie Panasonic, Hisense, TCL und Insignia erhalten das Update. Die im Zuge der CES angekündigten Ember Artline TV-Geräte sind ab Werk mit der neuen Software ausgestattet.
heise online ist offizieller Medienpartner der CES 2026
(afl)