Besser Essen mit KI: Unterstützung beim Abnehmen und gesunder Ernährung

Mit Fddb und Gemini lassen sich Kalorien schneller zählen und die Ernährung analysieren. Wir probieren, wie gut die KI bei den guten Vorsätzen hilft.

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Handy fotografiert Teller mit Essen und Becher

(Bild: Ground Picture/Shutterstock.com)

Lesezeit: 17 Min.
Inhaltsverzeichnis

Nach der Völlerei im alten Jahr plagt einen zum neuen Jahr oft das schlechte Gewissen. Der gute Vorsatz, mehr auf sich und seine Ernährung zu achten, ist da schnell gefasst. Doch solche Vorsätze haben bekanntermaßen eine geringe Halbwertzeit. Wir wollen wissen, ob eine KI helfen kann, dranzubleiben und die eigenen Ziele dieses Jahr wirklich zu erreichen.

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Denn immer mehr Anbieter von Kalorien-Trackern auf dem Smartphone werben mit dem Einsatz von KI, um dem Nutzer das Erfassen von Mahlzeiten zu erleichtern. Ein einfaches Bild von der Mahlzeit soll reichen, schon fließt das Ergebnis in die Tabelle mit den Nährwerten. Idealerweise sagen die Apps dann auch, ob man auf der richtigen Spur ist, ob man zu viel Fett oder genug Proteine und Ballaststoffe isst. Mit der Zeit lässt sich damit ein Ernährungstagebuch führen, das Aufschlüsse über das eigene Essverhalten gibt. Wir haben uns für diesen Artikel für die im Kern kostenlose App Fddb entschieden, die gegen Gebühr mithilfe von OpenAI Bilder von unserem Essen analysieren soll. Mit Foodvisor hatten wir zudem zuvor schon eine solche App mit KI-Unterstützung getestet, sie dient daher als Referenzpunkt.

heise+ kompakt
  • Dank Bildanalyse fällt das Kalorienzählen deutlich leichter, über Apps wie Fddb lässt sich so bequem ein Essens-Tagebuch führen.
  • KI-Chatbots wie Gemini und ChatGPT helfen bei der Analyse der Ernährung und geben Tipps zur Verbesserung.
  • Beide Ansätze haben ihre Stärken, aber weder App noch Chatbot können alles gleich gut.

Doch mitunter benötigt man mehr Antrieb als die bloßen Zahlen. Daher haben wir auch Google KI-Chatbot Gemini gebeten, uns dabei zu helfen, abzunehmen und gesünder zu ernähren. Zumindest bei der Bildanalyse gibt es daher ein kleines Fernduell mit dem OpenAI-Modell. Der Vorteil der Chatbots liegt auf der Hand: Sie sind geduldig, beantworten auch simple Fragen ohne Augenrollen und lassen sich gezielt instruieren, sodass sie Antworten immer unter den gewünschten Gesichtspunkten geben. Die KI kann Kummerkasten sein, ohne dass man später danach beurteilt wird. Ob sie sich allerdings auch zum Kalorien tracken eignet, möchten wir in unserem Test herausfinden.

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