Auch da muss Copilot rein: Microsofts KI-Assistent in BĂĽro-Druckern von HP
Omnipräsenz in Microsofts Windows und 365 ist nicht genug: HP bietet Geschäftskunden den KI-Assistenten Copilot bald auch in Druckern an.
(Bild: HP)
Der KI-Assistent Microsoft 365 Copilot soll nun auch in Drucker des Herstellers HP integriert werden. Wie HP mitteilte, soll Copilot Geschäftskunden über die App-Plattform HP Workpath auf Multifunktionsgeräten zur Verfügung stehen. HP argumentiert dabei mit Produktivitätsgewinnen bei der Dokumentenverarbeitung.
Anwender sollen so beim Scan direkten Zugriff auf Copilot-Funktionen haben, ohne zusätzliche Schritte oder Geräte zu benötigen. So soll man dann zum Beispiel über das Druckerbedienfeld KI-generierte Zusammenfassungen oder Übersetzungen von gescannten Dokumenten anweisen können. Für die Dateiverwaltung verspricht HP eine nahtlose Integration von OneDrive und SharePoint. Ebenfalls soll Copilot auch „intelligente Vorschläge“ für die Benennung und Speicherung von Dateien machen können.
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Die Copilot-Anwendung soll Business-Kunden zum Frühjahr 2026 auf HP-Workpath-fähigen Druckern zur Verfügung stehen; eine Liste kompatibler Drucker findet sich hier. Die App ist nicht kostenlos, sondern soll im Rahmen des Workpath Premium Bundle of Apps kaufbar sein – Preise nannte HP noch nicht.
Kein Entkommen vom Copilot
Bislang hat Microsofts KI-Assistent vor allem im eigenen Ökosystem eine breite Präsenz erlangt. Anfang 2025 zog Copilot in Microsoft 365 für Privatnutzer ein – zusammen mit einer Preiserhöhung von gut 30 Prozent. Im September folgte dann auch Copilot für 365-Businesskunden. Und im Oktober gab Microsofts Marketingchef Yusuf Mehdi die Losung aus, dass künftig „jeder Windows-11-PC ein KI-PC“ werden soll, in dem auf Zuruf KI-Agenten aktiv werden. Copilot bleibt dabei Kern der Strategie. Für Ende 2026 stellt Microsoft deutschen Copilot-Nutzern auch „souveräne Datenverarbeitung“ in Aussicht, ihre Daten sollen also nur in deutschen Rechenzentren verarbeitet werden.
(axk)