Mehr Singlethreading-Leistung: Gaming-CPU AMD Ryzen 7 9850X3D im Test

Mit höherem Takt und großem Cache soll der Achtkerner Ryzen 7 9850X3D die Krone als schnellste Spiele-CPU erobern. Wir testen, ob er seinen Preis wert ist.

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(Bild: Andreas Wodrich / heise medien)

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Bislang war der Ryzen 7 9800X3D der attraktivste Gaming-Prozessor, nun legt AMD mit dem Ryzen 7 9850X3D noch eine Schippe drauf. Einziger Unterschied zum Vorgänger ist der um 400 MHz höhere Maximaltakt von 5,6 GHz. Als Besonderheit stattet AMD die X3D-Prozessoren mit einem zusätzlichen Level-3-Cache aus, wovon insbesondere 3D-Spiele profitieren.

Wir haben die CPU durch unseren Anwendungs- und Spiele-Parcours geschickt. Dazu zählen nicht nur 3D-Titel und Office-Software, sondern auch wissenschaftliche Simulationen sowie das Kompilieren unter Linux. Dabei muss sich der Ryzen 7 9850X3D beweisen, ob er seinen Preis von 500 Euro und damit den Aufpreis von 60 Euro zum 9800X3D wert ist. Damit kostet er auch mehr als Intels derzeit stärkster Core Ultra 9 285K. Zudem haben wir unter anderem die Effizienz mit Core-Ultra- und weiteren Ryzen-Prozessoren verglichen.

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Die X3D-CPU besteht aus drei Chiplets: einem I/O-Die mit Speichercontroller, PCI Express Root Hub und einer einfachen Radeon-GPU mit 128 Shader-Kernen. Die acht Zen-5-Kerne sitzen im Core Complex Die (CCD) mit 32 MByte Level-3-Cache. Zusätzlich packt AMD beim Ryzen 7 9850X3D einen weiteren Chip mit 64 MByte L3-Cache unter das CCD, was der CPU-Hersteller auch als 3D V-Cache bezeichnet.

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