Adobe Experience Manager: Agenten fĂĽr Code und Content

Adobe erweitert den Experience Manager um KI-Agenten, die selbstständig Code sowie Inhalte generieren und Regeln wie Marken- oder Nutzungsrechte prüfen.

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Adobe-Logo an Gebäude

(Bild: Mats Wiklund/Shutterstock.com)

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This article is also available in English. It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Adobe hat ein neues Set der sogenannten „Adobe Experience Platform Agents“ vorgestellt. Die Agenten sind in den Adobe Experience Manager integriert. Mit ihm lassen sich digitale Inhalte für Webseiten und Apps erstellen, verwalten und personalisiert ausspielen.

Die Agenten sollen Arbeitsabläufe automatisieren, indem sie Inhalte generieren und aufbereiten. Außerdem sollen sie über die Adobe Experience Cloud hinaus mit angebundenen Anwendungen wie den Programmen des Grafikpakets Adobe Creative Cloud, dem Projekt‑ und Ticket‑Management‑Tool Jira des Unternehmens Atlassian oder dem Design-Tool für Webseiten, Apps und Software‑Oberflächen Figma zusammenarbeiten.

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Der „Adobe Experience Production Agent“ automatisiert, wie Teams Inhalte aktualisieren, Seiten erstellen und Websites migrieren. Er erkennt die jeweilige Aufgabe, greift auf Vorlagen zurück und veröffentlicht markenkonforme Inhalte kanalübergreifend. Nach Angaben von Adobe verkürzt das die Produktionszeiten und reduziert manuellen Aufwand.

Der „Adobe Discovery Agent“ unterstützt bei der Suche nach bestehenden Inhalten. Über eine dialogbasierte Oberfläche können Nutzer Inhalte in natürlicher Sprache finden und erhalten freigegebene Materialien samt Metadaten und Abrufadressen. Kunden sollen dadurch bereits geprüfte Inhalte häufiger wiederverwenden.

Mit dem „Adobe Governance Agent“ automatisiert Adobe regelbasierte Prüfprozesse. Der Agent überwacht Ablaufdaten von Nutzungsrechten, kontrolliert, ob Teams Markenrichtlinien einhalten, und passt Zugriffsrechte automatisch an. So soll er unter anderem Risiken für Markenrechtsverstöße senken.

Der „Adobe Development Agent“ richtet sich an Entwicklungsteams. Er unterstützt sie dabei, Code zu erstellen, Fehler zu finden und Anwendungen bereitzustellen. Zudem prüft er Anwendungen unter anderem auf Barrierefreiheit, Sicherheit und Leistungsfähigkeit.

Der „Adobe Content Optimization Agent“ passt Inhalte automatisch an unterschiedliche Formate, Regionen und Endgeräte an. Er erzeugt optimierte Varianten, verkürzt dadurch laut Hersteller Aktualisierungszyklen und stellt ein einheitliches Markenbild über alle Ausspielwege hinweg sicher.

(akr)