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Juniper Networks: Zahlreiche Schwachstellen in mehreren Produkten

Juniper Networks hat Sicherheitsaktualisierungen für zahlreiche Produkte veröffentlicht. IT-Admins sollten sie rasch anwenden.

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(Bild: vchal/Shutterstock.com)

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Der Netzwerkausrüster Juniper Networks hat für zahlreiche Produkte Sicherheitsupdates veröffentlicht. Sie schließen teils als kritisch eingestufte Schwachstellen.

Im Support-Portal von Juniper finden sich insgesamt 26 neue Einträge zu Sicherheitsupdates vom Mittwoch dieser Woche. Besonders schwerwiegend sind etwa Sicherheitslücken in Junos Space, sie erreichen den CVSS-Wert 9.8 und damit das Risiko „kritisch“. Ebenso sieht es in Junipers Policy Enforcer aus, auch diese stuft der Hersteller mit CVSS 9.8 als „kritisch“ ein. Zahlreiche Lücken in Junos OS und Junos OS Evolved von unterschiedlichen Juniper-Appliances verpassen eine Einordnung als kritisches Risiko nur knapp. Sie erreichen dennoch CVSS4-Werte von 8.7 und stehen damit auf der Risikostufe „hoch“.

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Die Lücken erlauben Angreifern etwa, Dienste abstürzen zu lassen oder Neustarts auszulösen und dadurch Denial-of-Service-Angriffe. Einige Schwachstellen führen zur Preisgabe von Informationen.

Die Auflistung der einzelnen Sicherheitsmitteilungen würde den Rahmen dieser Meldung sprengen. Daher sei IT-Verantwortlichen nahegelegt, die verlinkte Übersicht über die Sicherheitsupdates zu überprüfen. Sofern sie Geräte einsetzen, die dort als verwundbar aufgelistet sind, sollten sie die Aktualisierungen herunterladen und anwenden oder gegebenenfalls verfügbare temporäre Gegenmaßnahmen einleiten.

Zuletzt hatte Juniper insbesondere im Oktober einen ganzen Schwung an Sicherheitsmitteilungen veröffentlicht. Einen vergleichbar großen „Patchday“ hatte Juniper Networks etwa im Juli 2025 veranstaltet. Auch da hatten Juniper Sicherheitslücken in Appliances und deren Betriebssystemen behandelt, die bis zum Schwergrad „kritisch“ reichten. Juniper sammelt Berichte zu Sicherheitslücken und veröffentlicht sie dann quartalsweise.

(dmk)