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Unberechtigte Zugriffe möglich: Lücken in Dells OneFS-NAS-Betriebssystem

Sicherheitsupdates schließen mehrere Schwachstellen in Dell PowerScale OneFS. Angreifer können unter anderem Instanzen lahmlegen.

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Ein symbolischer Updatebalken füllt sich.

(Bild: AFANASEV IVAN/Shutterstock.com)

Lesezeit: 1 Min.

Dells NAS-Betriebssystem PowerScale OneFS ist über mehrere Sicherheitslücken angreifbar. Dagegen stehen abgesicherte Ausgaben zum Download bereit.

In einer Warnmeldung führen die Entwickler aus, dass Angreifer Systeme nach erfolgreichen Attacken kompromittieren können. Von den Lücken ist eine mit dem Bedrohungsgrad „hoch“ eingestuft (CVE-2026-22278). Verfügt ein Angreifer über Fernzugriff, kann er ohne Authentifizierung an der Schwachstelle ansetzen und sich so weiteren Zugang verschaffen. Wie ein solcher Angriff ablaufen könnte und was Angreifer danach konkret anstellen können, ist bislang unklar.

Die verbleibenden Lücken (etwa CVE-2026-22280) sind mit „mittel“ und „niedrig“ eingestuft. An diesen Stellen können Angreifer etwa für DoS-Attacken ansetzen und so Abstürze auslösen. Dell gibt derzeit keine Hinweise darauf, ob bereits Attacken laufen. Unklar bleibt auch, woran Admins bereits attackierte Instanzen erkennen können.

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Um die geschilderten Angriffe zu verhindern, müssen Admins eine der reparierten PowerScale-OneFS-Versionen installieren:

  • 9.5.1.6
  • 9.7.1.11
  • 9.10.1.4
  • 9.13.0.0

(des)