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data2day 2026: Konferenz für Data-Fachleute sucht Vorträge und Workshops

Der Call for Proposals für die 13. Ausgabe der Data-Science-Konferenz ist eröffnet. Bis zum 15. April können Expertinnen und Experten ihre Beiträge einreichen.

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data2day 2026: Vorträge zur dreizehnten Ausgabe der Data-Science-Konferenz gesucht

(Bild: tuulijumala/123rf.com)

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Inhaltsverzeichnis

Am 7. und 8. Oktober 2026 lädt die data2day Data Scientists, Data Engineers und Data Teams zur mittlerweile 13. Auflage der Konferenz ein. Die Veranstalter – iX und dpunkt.verlag – haben daher nun den Call for Proposals (CfP) eröffnet. Expertinnen und Experten, die rund um Data Science, Data Engineering und Data Analytics aktiv sind, haben ab sofort die Gelegenheit, sich mit Vorträgen und ganztägigen Workshops für die data2day 2026 zu bewerben. Die Konferenz findet in diesem Jahr im KOMED im MediaPark in Köln statt.

Die data2day ist seit ihrer Premiere 2014 das Event für alle Fachleute im Unternehmen, die Daten erfassen, speichern, aufbereiten, analysieren und visualisieren. Egal, wo sich Data Scientists, Data-Teams oder Unternehmen auf der Reise zur Data-driven Company befinden, die data2day liefert einschlägiges, praxisnahes Wissen, um sämtliche Herausforderungen zu meistern. Im Rahmen des Call for Proposals suchen die Veranstalter bis einschließlich 15. April wieder Vorträge und Workshops, die sich den wichtigsten Data Skills für Data Scientists, Data Engineers und Data Teams widmen und Unternehmen bei der Planung, Umsetzung und Organisation von Datenprojekten wertvolle Unterstützung leisten.

Der CfP skizziert ein umfangreiches Themenspektrum, das sich in fünf Schwerpunktbereiche gliedert. Im Bereich Data Platforms & Engineering finden sich unter anderem moderne Datenarchitekturen, Datenmanagement und -qualität, Data Contracts sowie die Generierung synthetischer Daten für datenschutzkonformes KI-Training. Der zweite Schwerpunkt umfasst MLOps, DataOps und Automation. Hier wünschen sich die Veranstalter Beiträge zum gesamten ML-Lebenszyklus, zu LLMOps als Spezialfall sowie zum Aufbau interner Self-Service-Plattformen für Data-Science-Teams. Auch Testing und Monitoring entlang der gesamten Daten- und ML-Pipeline sollen thematisiert werden.

Generative AI und Advanced Machine Learning bilden einen weiteren Kernbereich. Die Konferenz soll Themen wie Agentic AI, autonome Systeme, multimodale Anwendungen sowie die Entwicklung von LLM-Anwendungen mit Retrieval-Augmented Generation bis hin zum Fine-Tuning abdecken. Infrastruktur-Themen wie Vektordatenbanken und On-Device AI für datenschutzfreundliche Anwendungen auf Endgeräten stehen ebenfalls auf der Wunschliste.

Der Bereich Data Skills & Value Creation soll Beiträge zu Programmiersprachen wie Python und R, zu Datenvisualisierung und Storytelling sowie zu Self-Service-Analytics abdecken. Branchenspezifische Lösungen aus Bereichen wie Legal, FinTech, Medizin, Industrie und Marketing sollen ebenso vertreten sein wie Erfahrungsberichte mit Lessons Learned aus laufenden und abgeschlossenen Projekten.

Der fünfte Themenbereich widmet sich Data Strategy, Governance und Culture. Hier stehen die praktische Umsetzung des EU AI Act und EU Data Act, der KI-Governance und Ethik sowie Nachhaltigkeit und Green AI im Mittelpunkt. Auch organisatorische Themen wie der Aufbau von Datenkompetenz im Unternehmen, das Management von Daten-Teams und agile Vorgehensmodelle wie Data Canvas, CRISP-DM oder DASC-PM sind erwünscht.

Weitere Hinweise zu Themen und den Modalitäten der Bewerbung selbst finden sich auf der Konferenz-Website. Das fertige Programm wird voraussichtlich Mitte Mai veröffentlicht. Bis dahin können Interessierte noch das besonders günstigere Blind-Bird-Ticket nutzen. Ab drei Personen sind Gruppenrabatte verfügbar.

Wer über den Fortgang der Konferenz auf dem Laufenden bleiben möchte, kann sich dort für den Newsletter registrieren oder den Organisatoren auf LinkedIn folgen – der Hashtag lautet #data2day.

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