Automarkt in der EU: 2025 wurden wieder mehr Neuwagen verkauft
2025 wurden mehr Neuwagen in der EU verkauft als im Jahr davor. Der Anteil von Autos mit Hybrid- oder Elektroantrieben steigt.
Unter den Elektroautos dominiert der Volkswagen-Konzern den Neuwagenmarkt in Deutschland. Mit einer Flut von neuen Modellen hat das Unternehmen die Chance, seine Position zu halten.
(Bild: VW)
- dpa
Der Automarkt in der EU hat auch im vergangenen Jahr wieder etwas zugelegt. Insgesamt wurden in der Europäischen Union 2025 rund 10,8 Millionen Pkw neu zugelassen und damit 1,8 Prozent mehr als 2024, wie der Branchenverband Acea mitteilte. Unterdessen zog der Absatz reiner Elektroautos wieder an. Der Anteil der Erstzulassungen von Autos, die ausschließlich einen Verbrennungsmotor haben, ging deutlich zurück.
E-Autos in Deutschland: Plus von 43 Prozent
Batterieelektrische Autos machten im vergangenen Jahr 17,4 Prozent der Zulassungen aus. Ein Jahr zuvor war ihr Anteil auf 13,6 Prozent gesunken. Einer der Treiber dieser Entwicklung war die Ende 2023 entfallene Kaufunterstützung für E-Autos in Deutschland. Stärker gefragt waren Hybridfahrzeuge. Reine Benzin- und Diesel-Pkw machten noch 35,5 Prozent der Neuzulassungen aus, fast 10 Prozentpunkte weniger als im Vorjahr. Besonders stark zog der Absatz reiner E-Autos in Deutschland an, um gut 43 Prozent.
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Tesla verliert
Trotz der stärkeren Nachfrage nach Elektroautos musste Tesla einen herben Absatzeinbruch hinnehmen: In der EU wurden nur noch 150.504 Tesla erstmals zugelassen, fast 38 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Der chinesische E-Auto-Hersteller BYD konnte seinen Absatz in der EU auf 128.827 Fahrzeuge mehr als verdreifachen.
Einige Hersteller konnten ihren kombinierten Absatz aus Verbrennern, Hybriden und E-Autos unterdessen steigern. Der Volkswagen-Konzern legte um 5,5 Prozent auf knapp 3 Millionen Autos zu. Die Marke Cupra machte einen Absatzsprung von fast 36 Prozent, Porsche musste einen Rückgang um gut 17 Prozent hinnehmen. Der BMW-Konzern mit den Marken BMW und Mini kam auf ein Plus von 6,4 Prozent auf 764.331 Autos. Mercedes-Benz steigerte den Absatz um 1,5 Prozent auf 568.764 Wagen. Der Stellantis-Konzern mit Marken wie Peugeot, Citroën, Opel, Fiat und Jeep verbuchte hingegen einen Rückgang um 4,7 Prozent auf knapp 1,7 Millionen Autos. Renault samt den Marken Dacia und Alpine kam auf 1,2 Millionen Wagen, ein Plus von 5,6 Prozent.
(mfz)