Microsoft-Dienste eigenständig ohne Cloud betreiben: Ein Überblick

Es gibt triftige Gründe, Daten und Dienste im eigenen Rechenzentrum zu halten. Und das ist auch mit Microsofts Produkten weiterhin problemlos möglich.

Artikel verschenken
vorlesen Druckansicht 5 Kommentare lesen
,
Lesezeit: 9 Min.
Von
  • Daniel Dreeser
Inhaltsverzeichnis

Die Welt wird digitaler und der Trend zur Cloud, etwa bei großen Playern wie Amazon, Google oder SAP und natürlich bei Microsoft mit Azure, scheint unausweichlich. Dienste eigenständig im eigenen Rechenzentrum zu betreiben und damit auch die eigenen Daten on Premises zu verwahren, wirkt veraltet. Als modern gilt vielmehr, auf die Cloud zu setzen, weil sie angeblich mehr bietet und lokal einsetzbare Varianten von Software entweder nicht zur Verfügung stehen oder nicht mehr weiterentwickelt werden.

Microsoft bewirbt seine Cloud-Angebote intensiv – doch wäre der Eindruck verkehrt, der Hersteller würde seine Backend-Dienste nicht mehr für den On-Premises-Betrieb bereitstellen. Der Artikel behandelt, welche Microsoft-Software weiterhin im eigenen Rechenzentrum betrieben werden kann, wie man sie lizenziert und wie lange Microsoft Unterstützung anbietet.

Mehr zum Thema Microsoft
iX-tract
  • Microsoft bietet seine Firmenkundenprodukte weiterhin für On-Premises-Betrieb an – der Eindruck eines Cloud-Zwangs täuscht.
  • Betriebssysteme, Diensteplattformen wie Exchange, SharePoint, Skype und die Office-Apps gibt es weiterhin ohne Cloud-Anbindung.
  • Die Umstellung auf das Subscription-Lizenzmodell ist allerdings unvermeidlich.
  • Kontinuierlicher Support ohne festes Enddatum birgt das Risiko, von Microsofts Willen zur Fortsetzung seiner aktuellen Produktpolitik abhängig zu sein.

Unternehmen haben viele Gründe, der Cloud misstrauisch gegenüberzustehen und den Betrieb einer On-Premises-Infrastruktur zu bevorzugen – etwa eine Tätigkeit in sensiblen Bereichen mit erhöhtem Schutzniveau, allgemein regulatorische Anforderungen oder die vertragliche Zusicherung gegenüber den eigenen Kunden, nicht auf US-Cloud-Anbieter zu setzen.

Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels "Microsoft-Dienste eigenständig ohne Cloud betreiben: Ein Überblick". Mit einem heise-Plus-Abo können Sie den ganzen Artikel lesen.