Galaxy S26 Ultra: Samsung bestätigt neues Privacy-Feature

Samsung hat ein erstes Highlight-Feature für das Galaxy S26 gezeigt. Es soll den Bildschirminhalt vor fremden Blicken schützen.

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Screenshot: Samsung Clip Datenschutzschild mit Kulleraugen

Samsung bestätigt ein mögliches erstes Hauptfeature des Galaxy S26.

(Bild: Samsung)

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Samsung bereitet sich auf die Vorstellung der Galaxy-S26-Serie vor, die diversen Berichten zufolge gegen Ende Februar erwartet wird. Nun kündigt der Konzern eine neue Funktion der Smartphones an, die schon seit einer Weile durch die Gerüchteküche geistert: eine Art Datenschutzschicht (Privacy Layer), um den Bildschirminhalt in der Öffentlichkeit vor fremden Blicken zu schützen.

Samsung schreibt in seiner Ankündigung: „Unsere Smartphones sind unser ganz privater Raum, aber wir nutzen sie an öffentlichen Orten: Im Bus, im Aufzug, in der Warteschlange, und damit sind unsere digitalen Daten überall einsehbar.“ Damit Inhalte vor neugierigen Blicken geschützt sind, wird Samsung „etwas vorstellen, das die Samsung Galaxy Smartphones der Nutzerinnen und Nutzer vor neugierigen Blicken schützt, egal wo diese sich befinden“, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens. Man könne damit Nachrichten lesen oder Passwörter eingeben, ohne sich Gedanken darüber machen zu müssen, ob vielleicht jemand zusieht.

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Laut Samsung können Anwender die Sichtschutz-Funktion nach eigenen Wünschen ein- oder ausstellen. In den Einstellungen lässt sich bestimmen, dass nur bestimmte Apps oder die Eingabe von Zugangsdaten für private Bereiche des Smartphones geschützt sind. Ebenso können Nutzer bestimmte Funktionen wie Pop-up-Benachrichtigungen damit schützen. Die Einstellungen lassen sich dem Hersteller zufolge „individuell an die Vorlieben“ anpassen oder auch deaktivieren.

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Dem Hersteller zufolge hat die Entwicklung dieser Funktion mehr als fünf Jahre in Anspruch genommen. Dabei spielen Hard- und Softwarefunktionen zusammen, so Samsung. Das deutet darauf hin, dass die Funktion nicht einfach per Softwareupdate auf ältere Geräte gebracht werden kann. Bislang war der Schutz vor fremden Blicken nur mit der Hilfe von speziellen Schutzfolien möglich – eine ins Gerät integrierte Funktion würde diese überflüssig machen, sofern sie denn zuverlässig funktioniert.

Angeblich wird diese neue Funktion nicht für alle Modelle der Galaxy-S26-Reihe verfügbar sein, sondern nur für das teuerste Ultra-Modell, so die Gerüchte. Bestätigt gilt derzeit auch, dass Samsung für einige seiner S26-Modelle den hauseigenen Exynos-2600-Prozessor einsetzen wird, der im 2-Nanometer-Verfahren gefertigt wird. Es ist indes davon auszugehen, dass das kommende Ultra-Modell auf Qualcomms aktuellen Snapdragon 8 Elite Gen 5 mit etwa höherer Taktung und dem Zusatz „for Galaxy“ setzen wird – zumindest verhielt es sich in der Vergangenheit so.

Auf der Softwareseite ist zu erwarten, dass die Galaxy-S26-Serie die ersten mit One UI 8.5 sein wird. Die Software wird zurzeit in der Betaphase unter anderem auf dem Galaxy S25 öffentlich getestet. Dennoch wird die nächste S-Generation die erste sein, die den aktualisierten Android-Aufsatz ab Werk erhalten wird, erst später erhalten die Bestandsgeräte traditionsgemäß das fertige Update. Mit an Bord ist ein aufgepeppter KI-Assistent Bixby, der um Perplexity erweitert wurde.

(afl)