Vor Rekordbörsengang: SpaceX könnte angeblich mit xAI oder Tesla fusionieren
Noch in diesem Jahr könnte SpaceX an die Börse gehen und dabei Rekorde brechen. Vorher könnte aber noch eine Fusion mit einer anderen Musk-Firma anstehen.
(Bild: Findaview/Shutterstock.com)
Bevor das US-Raumfahrtunternehmen SpaceX von Elon Musk in diesem Jahr an die Börse geht, könnte es mit der KI-Firma xAI fusionieren und damit auch den Kurznachrichtendienst X (vormals Twitter) übernehmen. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf eine eingeweihte Person und zwei Anträge bei Regulierungsbehörden. Gleichzeitig berichtet Bloomberg von Überlegungen, SpaceX mit Tesla zusammenzuführen, dem Elektroautokonzern von Elon Musk, bei dem es zuletzt nicht mehr so rund lief. Gemein ist den beiden Überlegungen, dass das Portfolio der Firmen von Musk verkleinert werden würde, die einzelnen Teile aber zumindest auf den ersten Blick nicht viel miteinander zu tun haben.
Tesla-Roboter für den Mond?
Dass SpaceX den Börsengang plant und dabei eine Rekordbewertung anstrebt, ist seit Wochen bekannt. Im Dezember hieß es, dass dabei 30 Milliarden US-Dollar eingeworben und eine Gesamtbewertung von 1,5 Billionen US-Dollar erreicht werden soll. Eine vorab durchgeführte Fusion mit einem der Unternehmen von Elon Musk könnte Investoren und Investorinnen zufriedenstellen, die fürchten, dass sich der Milliardär überhaupt nicht um alle seine Geschäfte kümmern kann, schreibt Reuters. Zudem könnte es beiden Firmen dabei helfen, beim Rennen zur Etablierung von Rechenzentren im All die Oberhand zu behalten, schreibt Reuters. Dabei gibt es in diesem Bereich noch viele Unklarheiten.
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Auch eine Fusion mit Tesla könnte diesem Ziel dienen, ergänzt Bloomberg. Die Finanznachrichtenagentur verweist darauf, dass Musk bereits behauptet hat, mit den Raketen von SpaceX eines Tages Optimus-Roboter von Tesla zum Mond schießen zu wollen. Beide Nachrichtenagenturen verweisen auf juristische Entitäten, die vorige Woche in Nevada eingerichtet wurden und zu deren Führungskräften der Finanzvorstand von SpaceX, Bret Johnsen, gehört. Weder SpaceX noch xAI oder Tesla haben sich zu den Berichten geäußert, heißt es jeweils. Zudem heißt es aber auch, dass kein Plan final sei. Ob es zu einer der beschriebenen Fusionen kommt, ist also noch unklar.
(mho)