Der 80er-Jahre-Kult-Joystick Quickshot II ist zurück – mit USB-Anschluss
Mit dem Quickshot II kehrt ein Joystick zurück, der wie kaum ein anderer zum Bild der Heimcomputerspiele der 1980er-Jahre gehört.
Retro Games bringt mit „TheQuickShot II“ einen alten Bekannten aus den Achtzigern zurück.
(Bild: Retro Games Ltd.)
Retro Games Ltd. hat in Kooperation mit Plaion Replai den „TheQuickShot II“ entwickelt. Der Joystick bleibt dem ikonischen Design des Originals treu: ein Griff wie ein Steuerknüppel, rote Feuerknöpfe und Saugnäpfe an der Unterseite. Technisch wurde der Joystick allerdings modernisiert. Statt des ursprünglichen 9-Pin-Anschlusses kommt nun ein 1,8 Meter langes USB-A-Kabel zum Einsatz, das Plug-and-Play-Unterstützung für die hauseigenen Retrokonsolen sowie moderne Systeme bietet.
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Auch für aktuelle Systeme geeignet
Neben den beiden klassischen Feuerknöpfen verfügt das neue Modell über sechs zusätzliche Funktionstasten. Damit lässt sich der Stick nicht nur für Emulatoren nutzen, sondern auch als Gamepad-Ersatz für moderne Spiele. Der Schnellfeuer-Schalter – beim Original ein zentrales Verkaufsargument – wurde ebenfalls übernommen.
Konstruiert wurde der Stick laut Hersteller mit einem schwebenden Kugelgelenk für möglichst flüssige Acht-Wege-Bewegungen. Außerdem soll eine von Retro Games Ltd. speziell entwickelte Mikroschalterkonstruktion für mehr Präzision sorgen. „TheQuickShot II“ ist ab sofort erhältlich und kostet knapp 35 Euro. Der Hersteller Retro Games Ltd. dürfte den meisten Retro-Fans vor allem für seine Neuauflagen von ikonischer Hardware wie The C64 Mini oder Amiga 500 bekannt sein.
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Ein 80er-Jahre-Original
Der ursprüngliche Quickshot kam Anfang der 1980er-Jahre auf den Markt und wurde schnell zu einem der meistverbreiteten Joysticks seiner Zeit. Entwickelt wurde er ursprünglich von Spectravideo – einem Hersteller, der sich auf Zubehör für Heimcomputer wie den Commodore 64, ZX Spectrum oder Amstrad CPC spezialisierte. Der Quickshot II war nicht nur aufgrund seines auffälligen Designs bekannt, sondern auch wegen der damals seltenen Autofeuer-Funktion, die besonders bei Arcade-Titeln von Vorteil war.
Sein Griff erinnerte an einen Flugzeugsteuerknüppel, was ihn in Kombination mit dem charakteristischen Klickgeräusch der Mikroschalter zu einem unverwechselbaren Stück Gaming-Hardware machte. Mit über 40 Millionen verkauften Einheiten weltweit wurde die Quickshot-Serie zu einem der erfolgreichsten Joysticks aller Zeiten, auch wenn er nicht gerade für seine Langlebigkeit bekannt war.
(joe)