Montag: Bitcoin-Absturz nach Rekordhoch, Windows 11 mit Milliardenmarke

Bitcoin auf Vorjahresniveau + Windows 11 schneller als 10 + Eutelsat als kritische Infrastruktur + OpenClaw-KI gefährlich & interessant + 100 Jahre Fernsehen

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Schmelzende, güldene Münze mit Bitcoin-Logo, dahinter eine steil fallende Kurskurve; Montag: Bitcoin-Verluste, Windows-11-Nutzerzahl, Eutelsat-Veto, OpenClaw-Test & Ferseh-Jubiläum

(Bild: Shutterstock)

Lesezeit: 7 Min.

Der Bitcoin hat seit seinem Rekordhoch im November rund 47.000 Dollar verloren. Wie steht es aktuell um die bekannteste Kryptowährung? Am Wochenende sank der Kurs des Bitcoin unter 80.000 US-Dollar. Zwar ist dies immer noch ein Vielfaches der ersten Jahre, aber über das gesamte letzte Jahr hat der Wert des Bitcoin mehr als sechs Prozent nachgegeben. In die andere Richtung bewegt sich der Marktanteil von Windows 11. Dank eines Anstiegs um 45 Prozent innerhalb eines Jahres übersteigt die Nutzerzahl von Microsofts aktuellen Betriebssystems die Milliardenmarke. Damit hat Windows 11 seinen Vorgänger in diesem Punkt übertroffen. Es bleiben allerdings Fragen offen. Derweil hat die französische Regierung aus Sicherheitsgründen ein Ersuchen des Investors EQT abgelehnt, die Antennen des Satellitensystems Eutelsat zu erwerben. Denn Eutelsat stellt auch den französischen Streitkräften Satellitendienste zur Verfügung. Die Bodenantennen gelten daher als sensible Infrastruktur – die wichtigsten Meldungen im kurzen Überblick.

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Der Bitcoin ist am Wochenende stärker unter Druck geraten. Am Samstag rutschte der Kurs auf der Handelsplattform Bitstamp bis auf 75.555 US-Dollar ab. Von diesem Rückschlag konnte sich die weltweit älteste und bekannteste Digitalwährung am Sonntag etwas erholen. Mit knapp 79.000 Dollar kostete sie am Sonntagvormittag aber immer noch deutlich weniger als am Freitagabend. Es ist zudem das niedrigste Niveau seit April 2025. Durch die Verluste am Wochenende baute der Bitcoin das Minus in diesem Jahr auf knapp 9000 Dollar oder circa zehn Prozent aus. Seit dem Rekordhoch von mehr als 126.000 Dollar im November büßte der Bitcoin inzwischen rund 47.000 Dollar oder fast 40 Prozent ein: Bitcoin stürzt unter 80.000 Dollar ab.

Das Gegenteil eines Absturzes zeigt Windows 11, denn Microsoft hat bei diesem Betriebssystem nach eigenen Angaben die Nutzerzahl von einer Milliarde übertroffen. Windows 11 konnte diese Marke innerhalb von 1576 Tagen nach der Einführung erreichen. Damit wurde die Milliardenmarke genau 150 Tage schneller geknackt als beim Vorgänger, denn Windows 10 hat für eine Milliarde 1706 Tage benötigt. Allerdings ist bislang unklar, ob es sich bei der Milliarde um täglich aktive Anwender handelt, welchen Anteil neue Geräte ausmachen und wie viele das Update von Windows 10 durchgeführt haben. Microsoft-Chef Satya Nadella verriet nur, dass Windows 11 bei der Nutzerzahl einen "Anstieg von über 45 Prozent im Vergleich zum Vorjahr" hingelegt hat: Windows 11 erreicht eine Milliarde Nutzer 150 Tage eher als Windows 10.

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Frankreichs Finanzminister Roland Lescure hat erklärt, dass er die Veräußerung der Bodenantennen-Infrastruktur des Satellitenbetreibers Eutelsat an den schwedischen Investor EQT nicht genehmigt. Ausschlaggebend war dem Minister zufolge, dass er bei der Übernahme Risiken für die nationale Sicherheit sieht. Lescure betonte, dass die Antennen sowohl für zivile als auch militärische Kommunikation genutzt werden. Da Eutelsat die einzige europäische Alternative zum Starlink-Netzwerk von Elon Musk darstelle, ginge es um strategische Angelegenheiten. Daher habe er den Deal abgelehnt. Weiterhin ergänzte er, seine Entscheidung habe nichts mit dem Investor zu tun, sondern einzig mit der Souveränität Frankreichs: Frankreich legt Veto gegen Verkauf von Eutelsat-Bodenantennen ein.

OpenClaw, Moltbot und ClawdBot: Drei Namen für das gleiche Projekt; ein mithilfe von Coding-Agents gebauter KI-Assistent. Der Hype ist extrem, unter anderem hat OpenClaw auf Github mehr als 118.000 Stern-Bewertungen eingeheimst. c’t 3003 hat das gruselig-faszinierende Tool ausführlich ausprobiert und mit Entwickler Peter Steinberger aus Wien gesprochen. Im Video haben wir OpenClaw live on tape und ungeschnitten auf einem separaten Rechner installiert und konfiguriert. Dann gucken wir zusammen, was da dran ist an diesem neuen „Ich regle dir dein ganzes Leben voll automatisch“-Assistenten und was daran so gefährlich sein soll. Zwischendurch blenden wir Kommentare und Hinweise des Entwicklers ein, während wir OpenClaw ausprobieren: Die gefährlichste Software der Welt?

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Vor ziemlich genau 100 Jahren wurde Television erstmals vorgeführt. In diesem Moment war kaum zu erkennen, dass dieses Medium die Welt zusammenrücken lässt, um das sich Familien Abend für Abend versammeln, um sich etwa anzuschauen, wie ein Mann auf einem Bagger mit dessen Schaufel einen Faden durch ein Nadelöhr führt. Der schottische Ingenieur John Logie Baird gilt gemeinhin als Erfinder des Fernsehens. Am 26. Januar 1926 führte Baird in London sein Aufnahme- und Wiedergabegerät Vertretern der Presse und der wissenschaftlichen Royal Institution of Great Britain vor. Bairds Aufnahme- und Wiedergabegerät wäre aber nicht denkbar ohne die scheibenförmige Lochspirale, die sich der Elektrotechnikstudent Paul Nipkow bereits 1884 patentieren ließ, so Missing Link: 100 Jahre Fernsehen – von der drehenden Scheibe zum Streaming.

Auch noch wichtig:

(fds)