Günstigste Wi-Fi-7-Fritzbox kommt mit Abstrichen

Fritz bereitet die Markteinführung des Wi-Fi-7-Routers Fritzbox 4630 vor. Sie ist für Glasfaseranschlüsse mit separatem Modem gedacht.

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Fritzbox auf einem Holztisch in einem Wohnzimmer

(Bild: Fritz)

Lesezeit: 2 Min.

Die Fritzbox 4630 soll zeitnah zu einer Preisempfehlung von 169 Euro in den Handel gelangen. Sie ist Fritz' günstigster Wi-Fi-7-Router, muss dafür aber auch mit Abstrichen auskommen. Das Modell läuft nicht direkt an der Internetbuchse, sondern setzt ein separates Modem voraus. Zudem ist es trotz Wi-Fi 7 WLAN-mäßig sparsam ausgestattet.

Der Hersteller vermarktet die Fritzbox 4630 primär für Glasfaseranschlüsse mit separatem Provider-Modem. Interessierte können sie aber auch an anderen Modems betreiben, etwa für DSL über die Telefonleitung. Dazu hat die Box einen WAN-Port, der 2,5 Gbit/s vom und zum Router überträgt. Zusätzlich gibt es drei LAN-Anschlüsse, einer mit 2,5 Gigabit pro Sekunde und zwei mit 1 Gbit/s.

Die Fritzbox 4630 funkt parallel in den 2,4- und 5-GHz-Bändern mit je zwei MIMO-Streams. Im 5-GHz-Band ergibt das eine maximale Übertragungsgeschwindigkeit von 2880 Mbit/s brutto (höchstens 80 statt 160 Megahertz Signalbreite); bei 2,4 GHz sind es nur 690 Mbit/s. Ein 6-GHz-Netz kann der Router nicht aufspannen. Die Wi-Fi-7-Funktion Multi-Link Operation (MLO) für simultane Übertragungen in den Funkbändern dürfte daher nur kleine Vorteile bringen.

Die teurere und ebenfalls modemlose Fritzbox 4690 (ab 260,61 €) erreicht doppelte WLAN-Übertragungsraten dank zusätzlicher MIMO-Streams. Zudem hat sie je einen WAN- und LAN-Port mit 10 Gbit/s sowie drei 2,5er-LAN-Anschlüsse.

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Wie üblich gibt es Annehmlichkeiten wie USB (3.2 Gen 1, früher USB 3.0 genannt, bis 5 Gbit/s), DECT-Telefonie und Smart-Home-Support. Per USB können Nutzer etwa einen Drucker oder einen Datenträger für eine eigene Mini-Cloud oder Medienserver anschließen. Mit Fritz-Repeatern oder anderen Access-Points kann die Fritzbox 4630 ein Mesh-WLAN aufspannen.

Fritz spricht in seiner Mitteilung von sofortiger Verfügbarkeit. Händler sollten sie daher zeitnah ins Programm aufnehmen. Der Hersteller selbst listet den Router bislang nicht im eigenen Webshop.

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